Libraria - Transkription und Historische Recherche

Libraria - Transkription und Historische Recherche Kunsthistorikerin mit langjähriger Erfahrung im Entziffern handschriftlicher Dokumente des 16.-20 Jahrhunderts bietet Unterstützung an.

Vielen Menschen fällt es heute schwer, ältere deutsche Handschriften wie Sütterlin oder Kurrent zu lesen. Seit über 30 Jahren beschäftige ich mich mit der Übertragung solcher Texte in heute lesbare Schrift. Ob wissenschaftliches Forschungsprojekt oder private Familienforschung: Durch meine langjährige Erfahrung mit Schriften des 16.-20. Jahrhunderts kann ich Ihnen Unterstützung bei der Entzifferung Ihrer historischen Dokumente bieten. Weitere Informationen unter http://www.alte-handschriften.de

Als nächstes Projekt folgt die Transkription aller Beschriftungen der Schildbach'schen Holzbibliothek im Auftrag der Sta...
12/09/2017

Als nächstes Projekt folgt die Transkription aller Beschriftungen der Schildbach'schen Holzbibliothek im Auftrag der Stadt Kassel für das Naturkundemuseum im Ottoneum.

http://www.naturkundemuseum-kassel.de/museum/dauerausstellung/sammlungsgeschichte/holzbibliothek.php

Carl Schildbach (1730-1817) stellte 1788 seine damals 400 Bände umfassende 'Holzbibliothek' erstmals der Öffentlichkeit vor. Nach dem Motto 'Ein Baum - ein Buch' hatte er in unzähligen Arbeitsstunden die erste und bis heute an Detailreichtum unübertroffene 'Xylothek' Deutschlands erschaffen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Holzbibliothek

Für jede Baum- oder Strauchart hatte er eine Schatulle aus dessen Holz angefertigt. Den 'Buchrücken' bildet jeweils die Rinde, mit Algen-, Pilz-, Flechten- und Moosbewuchs. Auf dem 'Buchschnitt' finden sich u.a. Informationen zur Nutzung der Pflanze und ihren Bodenansprüchen. Im Inneren der 'Schein-Bücher' wird der Lebenszyklus von der Knospe, über Blüte, Fruchtstand bis zur reifen Frucht präsentiert - vergängliche Teile wurden aus Wachs, Seide oder Papier nachgearbeitet. Auf dem Schiebedeckel finden sich handschriftliche Informationen zur Pflanzen-Herkunft, zur Wuchsform u.v.m vermerkt.

Schildbachs Xylothek erfuhr schon recht bald internationale Bekanntheit, selbst Katharina II., Kaiserin von Russland, versuchte die Sammlung anzukaufen. Sie blieb aber immer in Kassel und gehört heute zu den Schätzen der Kasseler Museumslandschaft.

In der Holzbibliothek ist der forstbotanische Wissensstand des 18. Jahrhunderts repräsentiert. Von den heute noch 530 existierenden Bänden wurden bislang nur einige entziffert. Durch die nun begonnene vollständige Transkription sämtlicher Beschriftungen kann dieses Wissens verfügbar gemacht werden.

Im Rahmen der documenta 13 wurde die Holzbibliothek von dem amerikanischen Künstler Mark Dion in ein Kunstwerk integriert. Ein kurzes Video zeigt die derzeitige Präsentation im Ottoneum:

http://www.art-in-berlin.de/incbmeldvideo.php?id=2486

[Abbildungen mit frdl. Genehmigung des Naturkundemuseums im Ottoneum]

12/09/2017

Nun im Handel erhältlich: Transkription von Dorothee Klein, Wiederentdeckt von Heiko Meckbach. Unterstützt durch Historisches Schwertfechten Nordhessen e.V.

05/09/2017

Transkription von Dorothee Klein, Wiederentdeckt von Heiko Meckbach. Unterstützt durch Historisches Schwertfechten Nordhessen e.V.

Eine weitere Quelle zur historischen Fechtkunst wurde in Zusammenarbeit mit Jan Schäfer durch Transkription erschlossen:...
22/08/2017

Eine weitere Quelle zur historischen Fechtkunst wurde in Zusammenarbeit mit Jan Schäfer durch Transkription erschlossen: Es handelt sich um Notizen und Exzerpte, die Prinz Gundaker von Liechtenstein (1580-1658) zum spanischen Fechten Destreza 1616 niederschrieb. Der nächste Abschnitt dieser Fecht-Quelle wurde von uns publiziert unter:

http://fechtgeschichte.blogspot.de/2017/08/hs-aa298-transcription-continues_22.html

[Bildquelle: LIECHTENSTEIN. The Princely Collections, Vaduz-Vienna. Hausarchiv, FA248; Manuskript Aa298, folio 46]

In der Bearbeitung: Transkription des Herbariums von Caspar Ratzenberger, eines der ältesten Herbare Europas. Die drei B...
22/05/2017

In der Bearbeitung: Transkription des Herbariums von Caspar Ratzenberger, eines der ältesten Herbare Europas. Die drei Bände sind 1592 fertiggestellt worden und wurden Landgraf Moritz von Hessen-Kassel vom Autor geschenkt.

Heute gehört das Herbar zu den Kostbarkeiten des Naturkundemuseums im Ottoneum in Kassel. Bislang lag keine vollständige Transkription des Inhalts vor.

http://www.naturkundemuseum-kassel.de/museum/dauerausstellung/sammlungsgeschichte/herbar-ratzenberger.php

https://de.wikipedia.org/wiki/Caspar_Ratzenberger

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