22/07/2026
Wenn Handwerker tagelang mit Asbest arbeiten … ohne es zu wissen.
Dieser aktuelle Fall aus Kassel macht mich nachdenklich. Dort entfernten Tischler bei Sanierungsarbeiten über mehrere Tage alten Fensterkitt, ohne zu wissen, dass dieser Asbest enthielt. Erst eine spätere Laboranalyse bestätigte die Belastung.
🤔So etwas darf nicht passieren.
Denn am Ende geht es nicht um Vorschriften oder Formalitäten, sondern um die Gesundheit von Menschen. Asbestfasern sind unsichtbar. Wer sie einatmet, bemerkt zunächst nichts. Die Folgen können jedoch erst Jahrzehnte später auftreten und schwerwiegend sein.
Der Fall zeigt aber auch ein weiteres Problem:
Viele Handwerker denken bei ausschließlich an . Dabei können gerade alte Fenster und deren Bauteile auch , , oder andere Gefahrstoffe enthalten. Wer im Gebäudebestand arbeitet, muss diese Risiken kennen und erkennen können.
Deshalb bin ich überzeugt:
👉 Jeder Betrieb, der Umbau-, Sanierungs- oder Abbrucharbeiten an Bestandsgebäuden ausführt, sollte über fundierte Kenntnisse zu Gebäudeschadstoffen verfügen.
Genau dieses Wissen vermitteln wir in unserem 2-tägigen Fachkundeseminar nach TRGS 524 und TRGS 521.
Die Teilnehmer lernen unter anderem:
✅ typische Schadstoffe im Gebäudebestand SOFORT sicher zu erkennen,
✅ Risiken richtig einzuschätzen,
✅ Materialproben fachgerecht zu entnehmen,
✅ rechtliche Anforderungen zu verstehen,
✅ geeignete Schutzmaßnahmen in der Praxis umzusetzen.
Denn nur wer Gefahren erkennt, kann Beschäftigte wirksam schützen.
👉 Weitere Informationen zum Seminar:
https://fleming-akademie.de/trgs-524-lehrgang
Ich hoffe sehr, dass sich solche Fälle künftig vermeiden lassen. Dafür braucht es mehr Sensibilisierung, mehr Fachwissen und eine konsequente Aufklärung aller Beteiligten.
Wie sehen Sie das? Reicht das Wissen über Gebäudeschadstoffe in der Praxis heute aus oder besteht hier noch erheblicher Nachholbedarf?