10/07/2026
Die geplanten Änderungen im Rahmen des Referentenentwurfs zum Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) betreffen nicht nur Zahlen oder Budgets – sie betreffen Menschen.
Hinter jedem dieser Angebote stehen Menschen.
Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind, um weiterhin selbstbestimmt zu Hause leben zu können.
Pflegebedürftigkeit betrifft Menschen jeden Alters – Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Seniorinnen und Senioren. Für viele sind diese Leistungen keine Zusatzangebote, sondern eine wichtige Voraussetzung, um den Alltag zu bewältigen und Lebensqualität zu erhalten.
Auch Angehörige wären betroffen. Schon heute versuchen viele, Beruf, Familie und Pflege miteinander zu vereinbaren. Fällt Unterstützung weg oder wird sie schwerer zugänglich, wächst die Belastung – körperlich, emotional und finanziell.
Besonders betroffen sind auch Menschen, die niemanden haben, der sie im Alltag unterstützt. Für sie sind ambulante Hilfen, Beratung und Entlastungsangebote oft unverzichtbar.
Auch die geplanten Änderungen bei der Pflegeberatung sehen wir kritisch. Eine freie Wahl der Beratungsstelle ermöglicht es Betroffenen und Angehörigen, die Unterstützung zu finden, die zu ihrer persönlichen Situation passt.
Pflege ist mehr als Körperpflege.
Pflege bedeutet Zeit.
Zuwendung.
Sicherheit.
Würde.
Selbstbestimmung.
Und Teilhabe am Leben.
Deshalb sehen wir die geplanten Änderungen des Referentenentwurfs zum Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) mit großer Sorge.
🤝 Dieser Beitrag soll nicht spalten, sondern informieren und auf mögliche Folgen aufmerksam machen.
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Pflege geht uns alle an.
Hinweis: Dieser Beitrag bezieht sich auf den aktuellen Referentenentwurf zum Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG). Das Gesetzgebungsverfahren ist noch nicht abgeschlossen. Änderungen bis zur endgültigen Verabschiedung sind möglich.