18/06/2026
🎯 Teil 6: Jungwuchspflege – Qualität für die Zukunft sichern
Ein häufiger Fehler in jungen Beständen ist zu starkes Freistellen.
Im Waldbau gilt deshalb der Grundsatz:
👉 „Dickung soll Dickung bleiben.“
Erhalten junge Bäume zu viel Platz, entwickeln sie oft starke Äste. Das verschlechtert die spätere Holzqualität und mindert den wirtschaftlichen Wert des Bestandes.
Bei der Jungwuchspflege werden deshalb gezielt die besten Zukunftsbäume gefördert.
Unser Vorgehen:
🌲 Alle 8–10 Meter wird ein besonders vitaler und qualitativ hochwertiger Baum ausgewählt.
🌲 Nur wenn dieser Baum bedrängt wird, erfolgt ein Pflegeeingriff.
🌲 Die übrigen Bereiche bleiben weitgehend unberührt.
So entstehen pro Hektar etwa 100 bis 150 vielversprechende Zukunftsbäume, die in späteren Durchforstungen weiter gefördert werden.
💡 Ziel jeder Jungwuchspflege ist ein stabiler, vielfältiger und hochwertiger Mischbestand, der den Herausforderungen des Klimawandels gewachsen ist.
Kontaktieren Sie uns! ☎️ Wir stehen Ihnen als Dienstleister für Kulturpflege gerne zur Verfügung! 🌱
Euer Team von Lignum Forst 🌲
PS: Dies war der letzte Teil. Falls euch diese Reihe gefallen hat, freuen wir uns über einen 👍🏻