13/05/2026
📈 Seit dem 1. Januar 2025 müssen alle deutschen Stromversorger einen variablen Stromtarif anbieten. Diese Tarife passen sich an die schwankenden Börsenstrompreise an. Mit einer Wärmepumpe kannst du Kosten sparen: Geheizt wird vor allem dann, wenn der Strompreis gerade niedrig ist.
🌱 Klimafreundlicher sind variable Stromtarife ebenfalls. Denn der Börsenstrom ist vor allem zu den Zeiten günstig, wenn viel erneuerbarer Strom im Netz ist. Dann schaltet sich die Wärmepumpe bei Wärmebedarf automatisch an und beheizt das Haus. Überschüssige Wärme wird in einem Pufferspeicher zwischengespeichert. Dieser hält das Wasser über mehrere Stunden warm. Die Wärme gibt er möglichst dann an die Heizkörper ab, wenn wieder geheizt werden muss, der Strom aber gerade teuer ist. Je mehr Wärme in einem Pufferspeicher zwischengelagert und je besser das Gebäude gedämmt ist, desto länger kann man auf einen günstigen Strompreis warten, ohne dass das Haus zu sehr auskühlt.
🎛 Einen variablen Strompreis richtig nutzen kann man nur mit einem Smart Meter. Das intelligente Messystem empfängt vom Versorger Daten zum aktuellen Strompreis und steuert die Wärmepumpe entsprechend.
🌞 Für einen Smart Meter musst du dich an einen Messstellenbetreiber wenden. Das sind Firmen, die Stromzähler einbauen, betreiben und warten. Bei einem Jahresverbrauch über 6.000 kWh, mit einer Photovoltaikanlage mit mehr als 7 kW Leistung oder mit steuerbaren Verbrauchseinrichtungen wie einer Wärmepumpe oder einer Wallbox, ist ein Smart Meter Pflicht.
🚗 Interessant ist die Nutzung eines variablen Stromtarifs auch mit einem Stromspeicher oder einem Elektroauto. Wenn das Auto bidirektional laden kann, kann es den billigen Strom aus dem E-Auto-Akku in Zeiten von hohen Strompreisen wieder in das Haus zurückspeisen.