24/08/2024
Heute vor 20 Jahren, am 24.08.2004 habe ich mich als Coach Selbständig gemacht. Ich wurde als Spinnerin, als Verrückte bezeichnet, die bestimmt in einer Sekte ist. Zumal ich davor ein paar Monate in Indien war um Yoga zu machen, wochenlang im Schweigekloster in Thailand meditiert habe, sieben Monate in Guatemala und Mexico war, um mit Schamanen und Bewusstseinserweiterten Mittel - Psychedelika - Heilung zu erfahren.
All das was ich damals gemacht habe und als „Verrückt“ abgestempelt wurde, ist heute „normal.“ Coaching, Yoga, Meditation ist anerkannt und es wird u.a. in der Charité Berlin mit Psychedelica geforscht.
"Lieber bin ich ein Träumer unter den Niedrigsten, mit Visionen, die zu verwirklichen sind, als ein Herr zwischen jenen, die ohne Träume und Verlangen sind!" (Khalil Gibran) Egal was andere sagten, bin ich mit großer Begeisterung, eisernen Willen, viel Spaß, eine Portion Naivität und Durchhaltevermögen meinen Träumen, dem Ruf meiner inneren Stimme, meiner Berufung gefolgt.
Ab und an bin ich auf meinem Weg zu früh oder zu spät abgebogen. Dabei habe ich einige Fehler gemacht, diese haben mich reifen lassen. Ich habe viele Höhen und viele Tiefen erlebt. In der Zeit habe ich wunderbare Menschen kennengelernt und einige, deren Verhalten mich verwundert hat. Manches Mal war es anstrengend und meistens war es anregend. Es gab lustlose Augenblicke und lustvolle Momente. Im Coaching, im Vortrag und im Seminar wurde geredet, gelacht, gelernt, gestaunt, geweint, getanzt, geschrien, gekotzt, gekichert, genossen und geschwiegen.
Staunend blicke ich zurück, voller Dankbarkeit und Demut! Danke von Herzen an alle, die mich auf meinem Weg begleitet und unterstützt haben. Danke an alle die ich begleiten durfte. Danke für euer Vertrauen und eure Wertschätzung. Danke an das Leben: Ein großartiges Abenteuer, voller Wunder, Lebendigkeit und Liebe“
Mit meinem Motto von André Gide, dass mich seit über 20 Jahren begleitet, gehe ich weiter meinen eigenen Weg: "Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut, alle Küsten aus den Augen zu verlieren!"