10/07/2012
Mehrfamilienhäuser mit höchster Preissteigerung:
Die Preise für Wohnimmobilien zogen insgesamt an, während sich die Zahl der Verträge je nach Immobilienart
unterschiedlich entwickelte. Die Preise für Einfamilienhäuser legten um 2 Prozent zu, bei einem
Anstieg der Verträge um 19 Prozent. Bei Mehrfamilienhäusern stiegen die Preise bereits im zweiten
Jahr in Folge um 8 Prozent. Die um 18 Prozent zurückgegangenen Vertragszahlen lassen den Gutachterausschuss
auf ein geringer werdendes Angebot schließen.
Die Preisentwicklung für Eigentumswohnungen lag 2011 mit durchschnittlich 3 bis 5 Prozent deutlich
über denen der Vorjahre. Dieses Segment machte bei der Zahl der Verträge mit 4652 den größten Teil des
Stuttgarter Immobilienmarktes aus.
Deutlich mehr Wohnbaugrundstücke verkauft:
Bei den Bauplätzen für Wohnbaugrundstücke stieg die Zahl der Verkäufe um 53 (plus 37 Prozent) auf 197.
Die gestiegenen Vertragszahlen sind auch eine Folge der Erschließung neuer Baugrundstücke,
die im vergangenen Jahr auf den Markt kamen, wie in den Gebieten Hohlgrabenäcker in Zuffenhausen,
Honigwiesen in Vaihingen, Ramsbachstraße in Degerloch und Adolf-Fremd-Weg am Killesberg.
Bodenrichtwerte für Wohnen gestiegen, Spitzenwert 1400 Euro:
Die Bodenrichtwerte im Bereich des individuellen Wohnungsbaus wurden bis auf einige Bereiche um
2 bis 5 Prozent erhöht. Der Spitzenwert in der Halbhöhenlage beträgt 1400 Euro pro Quadratmeter. Im
gewerblichen Bereich blieben die Bodenrichtwerte bis auf wenige Fortschreibungen im Bereich produzierendes
Gewerbe und allgemeines Gewerbegebiet in Feuerbach und Zuffenhausen unverändert.
Quelle: Immobilienbrief Stuttgart