30/04/2026
Die Politik nennt es Mieterschutz.
Ich nenne es: Wohnraum-Vernichtung mit Stimmenfang.
Ja, das klingt hart.
Aber was passiert denn seit Jahren?
Es wird reguliert.
Gedeckelt.
Begrenzt.
Verkompliziert.
Verboten.
Noch ein Paragraf. Noch eine Pflicht. Noch ein Eingriff.
Und dann wundert man sich ernsthaft, warum immer weniger Menschen Lust haben, Wohnungen zu vermieten oder neuen Wohnraum zu bauen.
Ganz ehrlich:
Wer den Mietmarkt immer unattraktiver macht, darf sich nicht wundern, wenn Wohnungen aus dem Mietmarkt verschwinden.
Vermieter verkaufen.
Eigennutzer ziehen ein.
Investoren ziehen sich zurĂŒck.
Bauprojekte werden verschoben oder gestrichen.
Und wer steht am Ende mit noch weniger Auswahl da?
Nicht die Politik.
Nicht die Ministerien.
Nicht die Berater am Schreibtisch.
Sondern Mieter.
Familien.
Normalverdiener.
Alleinerziehende.
Berufseinsteiger.
Rentner.
Also genau die Menschen, die angeblich geschĂŒtzt werden sollen.
Das ist der groĂe Denkfehler:
Regulierung schafft keine einzige neue Wohnung.
Keine.
Null.
Sie verteilt nur den Mangel neu.
Und meistens wird es dadurch am Ende noch knapper.
NatĂŒrlich klingt âMieterschutzâ besser als âwir machen Bauen und Vermieten noch unattraktiverâ.
Aber gute Ăberschriften ersetzen keine funktionierende Wohnungspolitik.
Wenn Angebot knapp ist, steigen Preise.
Wenn Bauen unattraktiv wird, bleibt Angebot knapp.
Wenn Vermieten unattraktiv wird, wird weniger vermietet.
Das ist keine böse Vermieter-Propaganda.
Das ist Marktwirtschaft 7. Klasse.
Oder sagen wir: Das wĂ€re Marktwirtschaft 7. Klasse, wenn man bei diesem Thema nicht regelmĂ€Ăig so tun wĂŒrde, als könne man Angebot und Nachfrage einfach per Pressemitteilung abschaffen.
Meine klare Meinung:
Mehr Mietpreisbremse bedeutet nicht automatisch mehr bezahlbares Wohnen.
Oft bedeutet es nur:
Mehr Regeln.
Mehr RĂŒckzug.
Weniger Mietwohnungen.
Und dann verkauft man den Menschen das auch noch als Lösung.
Was wirklich helfen wĂŒrde?
Schneller bauen.
Einfacher genehmigen.
BĂŒrokratie abbauen.
Investitionen ermöglichen.
Private Vermieter nicht permanent wie Gegner behandeln.
Aber das ist politisch natĂŒrlich mĂŒhsamer als der nĂ€chste groĂe Satz im Wahlkampf.
Also meine Frage:
SchĂŒtzt diese Politik wirklich Mieter?
Oder zerstört sie langsam genau den Markt, auf den Mieter angewiesen sind?
Ich bin gespannt, wer sich traut, das ehrlich zu diskutieren.