07/08/2025
STERBENDER NIOBIDE von Maria Popp, Papier, 200 x 62 x 42 cm
Der »Sterbende Niobide« ist eine spätklassische Skulptur, die einen Sohn der Niobe im letzten Moment seines Todeskampfes zeigt. Die Künstlerin hat die Marmorskulptur in der Münchner Glyptothek wieder und wieder in Skizzen untersucht. In ihrem Leporello gewinnen die Skizzen durch Staffelung und Überlagerung erneut lebensgroße Plastizität und verdeutlichen zugleich, dass das Buch auch ein zeitliches Medium ist.
Die Papierarbeiten von Maria Popp sind noch an diesem Wochenende in der Kunsthalle zu sehen.