20/10/2026
Erste Frage: Hast du überhaupt ein Trading-Journal? Wenn Nein, dann solltest du JETZT genau zuhören, denn dann läuft generell etwas falsch...
Ein Trading-Journal ist eigentlich dein persönliches Protokoll: Warum bist du eingestiegen? Welches Setup hast du gehandelt? Wo lag dein Stop? Wie groß war die Position? Wann bist du ausgestiegen und was kam dabei heraus?
Dazu gehören idealerweise auch Chart-Screenshots und kurze Notizen dazu, wie du dich während des Trades verhalten hast.
Denn spannend wird es erst bei der Auswertung: Machst du mit bestimmten Setups bessere Trades? Verschiebst du deine Stops immer wieder? Steigst du häufig zu früh ein? Oder entstehen deine größten Verluste genau dann, wenn du spontan von deinem Plan abweichst?
Solche Muster erkennst du meistens nicht nach einem Trade, sondern erst, wenn du deine Entscheidungen über Wochen oder Monate miteinander vergleichst.
Ein Journal soll dir also nicht zeigen, was passiert ist. Es soll dir zeigen, warum es passiert ist.
Denn nur dokumentieren reicht nicht.
Sonst sammelst du keine Learnings, sondern nur alte Sprachmemos, die du dir nie wieder anhörst. 🫠