Holzagentur Karschkes GmbH

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bei der Holzagentur Karschkes GmbH in Viersen.

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Tragende Konstruktionen aus tropischen LaubhölzernFür tragende Konstruktionen (Stege, Balkone, Wintergärten usw.) sind s...
20/08/2026

Tragende Konstruktionen aus tropischen Laubhölzern

Für tragende Konstruktionen (Stege, Balkone, Wintergärten usw.) sind seit der Überarbeitung der Norm EN 1912 (Ausgabe 2024) zahlreiche weitere tropische Holzarten zugelassen. Um die Normbedingungen zu erfüllen, ist eine Sortierung nach der Festigkeit notwendig.

Quelle: holzvomfach.de

Auf Bodenfläche, Dachform und Abstand zum Nachbarn achtenEin Carport darf im Gegensatz zu einer geschlossenen Garage sel...
10/08/2026

Auf Bodenfläche, Dachform und Abstand zum Nachbarn achten

Ein Carport darf im Gegensatz zu einer geschlossenen Garage selbst aufgebaut werden. Das ändert aber nichts daran, dass die offene Garage eine bauliche Veränderung darstellt und deshalb generell genehmigungspflichtig ist – wobei es in Deutschland abhängig vom Bundesland und teilweise sogar von der Gemeinde oder vom Landkreis eine Reihe von Ausnahmen gibt.
Carport bauen ohne Baugenehmigung
Ein Carport ohne Baugenehmigung kann zum Problem werden – zum Beispiel, wenn der Nachbar wegen des Baus Beschwerde bei der Gemeinde einreicht oder das Bauamt anderweitig davon erfährt. Viele Kommunen verstehen in solchen Fällen keinen Spaß und bestehen auf einen Rückbau des Carports.
Um Ärger zu vermeiden, muss zunächst eine Baugenehmigung vorliegen, erst dann sollte gebaut werden. Der amtliche Vorgang, der zur Baugenehmigung führt, nennt sich Bauantragsverfahren. Wie dieses genau aussieht und welche Formulare hierfür vonnöten sind, ist abhängig von der Landesbauordnung, die in jedem Bundesland ihre eigenen Besonderheiten hat. Hier hilft nur das örtliche Bauamt zu kontaktieren und sich zu erkundigen.
Ist der Bau des Carports genehmigungspflichtig, werden von den Behörden zumindest der formelle Antrag, eine Baubeschreibung, die Flurkarte mit einem Lageplan im Maßstab von 1:500 sowie Bauzeichnungen mit Grundriss, Schnitt und Ansichten gefordert. Sowohl für den Bauantrag als auch die Bauanzeige müssen z. B. ein zugelassener Bauingenieur oder eine Architektin beauftragt werden, um die notwendigen Unterlagen zu erstellen.

In Deutschland gibt es für den Bau von Carports drei länderspezifische Wege:
• In einigen Bundesländern muss im Rahmen einer Baugenehmigung ein kompletter Bauantrag ausgefüllt werden. Dazu müssen auch Statik-Berechnungen eingereicht werden.
• In anderen Ländern ist eine einfache Bauanzeige ausreichend. Die Bauanzeige wird vom zuständigen Bauamt zwar eingehend geprüft, es gibt jedoch kein Verfahren. Kommen vom Bauamt innerhalb von vier Wochen keine Einwände, kann mit dem Bau begonnen werden.
• In Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt ist es sogar erlaubt, einen Carport ohne jegliche Baugenehmigung zu bauen.
Aber auch in den Ländern ohne formelle behördliche Genehmigungspflicht müssen die baurechtlichen Bestimmungen eingehalten werden. Und das kann dann dazu führen, dass letztendlich doch eine Baugenehmigung oder zumindest eine Bauanzeige vonnöten ist. Vor allem, wenn der Carport direkt an der Grenze zum Nachbargrundstück gebaut werden soll.

Zudem gilt: In den meisten Bundesländern, in denen formell keine Baugenehmigung beantragt werden muss, ist der Bau nur dann wirklich verfahrensfrei, wenn der geplante Carport eine bestimmte Boden- bzw. Raumfläche nicht überschreitet.
Dach für Carport bauen
Ein weiterer relevanter Punkt ist die Dachform des Carports. So sind Carports mit Flachdächern in einigen Gemeinden und Kreisen bei entsprechender Bodenflächengröße genehmigungsfrei, dafür muss für Auto-Unterstellmöglichkeiten mit Spitz- oder Walmdächern eine Baugenehmigung vorliegen. Oder das Gegenteil ist der Fall: Das Bauamt lehnt ein Flachdach ab, weil es zum Beispiel nicht zur regional typischen Bauweise passt, und gibt dafür Spitzdächer, Runddächer oder eine andere Dachform vor.

Drei grundlegende Tipps zum Schluss: Der Mindestabstand zum Nachbargrundstück sollte eingehalten oder, wenn dies nicht der Fall sein sollte, eine schriftliche Einwilligung des Nachbarn eingeholt werden. Hole alle Informationen von den Behörden ein, bevor du mit dem Bau des Carports beginnst. Bei vielen Carport-Herstellern kann man die Unterlagen für den Bauantrag erhalten, zum Beispiel die Bauzeichnung, eine Baubeschreibung und Angaben zur Statik.

Quelle: holzvomfach.de

Schräge Wände und andere Hürden meisternDas Verlegen von Fertigparkett ist nicht besonders kompliziert. In der Praxis kö...
06/07/2026

Schräge Wände und andere Hürden meistern

Das Verlegen von Fertigparkett ist nicht besonders kompliziert. In der Praxis können jedoch kleinere Herausforderungen auftreten, z. B. wenn der Untergrund des Bodens Unebenheiten aufweist oder die Zimmerwände nicht gerade verlaufen. In diesem Artikel verraten wir dir, wie du auch diese Situationen erfolgreich meisterst und ganz einfach dein Parkett selbst verlegen kannst.
Ist das Fundament eines Hauses schief, steht auch das ganze Haus ungerade. Gleiches gilt für Fußböden. Weist der Untergrund, auf dem du das Parkett selbst verlegen möchten, an mehreren Stellen Unebenheiten von mehr als drei Millimeter je laufenden Meter auf, können diese auch durch eine Unterlagsbahn (PE-Folie mit Dampfbremse) nicht mehr ausgeglichen werden.
Es bilden sich Spannungen, geweitete Fugen und schlimmstenfalls Risse im Parkett. In diesem Fall muss der Boden des Raumes vor der Verlegung komplett mit einer sogenannten Ausgleichsmasse bearbeitet werden. Empfehlenswert sind hier selbstverlaufende Ausgleichsmassen, die sich aufgrund ihrer Konsistenz und Schwerkraft (Wasserwaageneffekt) fast selbstständig und gleichmäßig im Raum verteilen. Vor allem bei der Renovierung stößt man häufig auf unebene Untergründe. Denn hat man einen alten Teppich- oder PVC-Boden herausgerissen, wird meistens der darunterliegende Estrich beschädigt, da neben dem alten Kleber auch Mörtel aus dem Estrich am Bodenbelag hängen bleibt. Aus hygienischen und verlegetechnischen Gründen sollten Teppichböden jedoch in jedem Fall zuvor entfernt werden. Zudem sollte der Estrich trocken sein und die Luftfeuchtigkeit im Raum die Angaben der Hersteller nicht überschreiten.

Quelle: holzvomfach.de

Sichtbare oder verdeckte BefestigungIst der Untergrund vorbereitet, die Unterkonstruktion aufgebaut und die Materialents...
13/05/2026

Sichtbare oder verdeckte Befestigung

Ist der Untergrund vorbereitet, die Unterkonstruktion aufgebaut und die Materialentscheidung gefallen, geht es an die Befestigung der Terrassendielen. Je nach Material variieren die Herstellerangaben im Detail. Da die Vorgaben genau auf das gewählte Produkt angepasst sind, solltst du sie unbedingt beachten. Hier eine erste Orientierung, wie Terrassendielen befestigt werden können:

Vollholzdielen müssen mit einem Abstand von mindestens 20 mm zur Hauswand oder zu anderen Bauteilen verlegt werden. Wichtig ist auch der richtige Abstand zwischen den Dielen. Da Holz die Eigenschaft besitzt durch Wasseraufnahme und -abgabe zu quellen und zu schwinden, sollte sichergestellt werden, dass Vollholzdielen selbst im nassen (gequollenen) Zustand mindestens einen Abstand von 4 mm aufweisen. Terrassendielen aus anderen Werkstoffen, wie z.B. WPC oder vergütetem Holz (imprägniert oder modifiziert) weisen andere Materialeigenschaften auf und sind hier nicht gemeint.

Zur Bestimmung des richtigen Verlegeabstands sollte die Holzfeuchte der zu verlegenden Dielen bekannt sein. Diese lässt sich messen und der liefernde Holzfachhändler sollte hierzu eine Aussage treffen können.

Einen Hinweis, welcher Abstand bei der Verlegung eingehalten werden muss, liefert das auf der Verpackung angegebene Nennmaß (bei Vollholz). Weicht die aktuell gemessene Dielenbreite von dem angegebenen Nennmaß ab, ist eine Anpassung der Fugenbreite für die Verlegung zu prüfen. Beim Einbau können Fugenbreiten im Bereich von 6 bis 10 mm notwendig sein. Dieser Abstand reduziert sich, sobald die Diele Feuchtigkeit aufnimmt. Es ist zu beachten, dass für die Festlegung der Fugenbreite die Holzfeuchte bekannt sein muss. Üblicherweise sollte der Hersteller oder Lieferant Angaben hierzu machen, damit du den richtigen Dielenabstand wählen kannst.

Für ein einheitliches und gleichmäßiges Fugenbild kannst du je nach gewählter Befestigungsart Abstandhalter, Distanzplättchen oder Terrassenverbinder (Clips) verwenden.

Ebenfalls wichtig: Lies und beachte die Montageanleitung des Herstellers, denn die Unterschiede in den Vorgaben zum Verlegen, Pflegen und gegebenenfalls auch zur späteren Entsorgung der Terrassendielen sind manchmal beachtlich.
Sichtbare oder verdeckte Befestigung?
Terrassendielen lassen sich prinzipiell durch zwei gängige Methoden auf der Unterkonstruktion befestigen: Die bewährte Methode der sichtbaren Verschraubung von oben oder die verdeckte Befestigung mithilfe von Terrassenverbindern (Clips) seitlich oder unterhalb der Diele.

Bei der sichtbaren Verschraubung mit nicht rostenden Schrauben aus Edelstahl bleiben die Schraubenköpfe sichtbar. Der Schraubenkopf sollte bündig mit der Diele abschließen, um zu verhindern, dass sich Wasser auf versenkten Schrauben sammelt. Steht der Kopf zu weit heraus, besteht ein Verletzungsrisiko!

Für die Befestigung sollten spezielle Terrassenschrauben aus Edelstahl verwendet werden. Generell muss mit Metallpartikeln auf Holzterrassen sehr aufgepasst werden. Eisen kann in Verbindung mit Wasser zu starken Verfärbungen führen – insbesondere zum Beispiel bei Lärche oder Eiche. Die Dielen sind vorzubohren, um Spannungsrisse zu vermeiden. Der Abstand der Schrauben zum Dielenende sollte mindestens 50 mm betragen, damit die Diele nicht einreißt. Der Abstand bei einem Längsstoß von zwei Dielen sollte 5 bis 10 mm betragen, wobei der Längsstoß wegen des Wasserabflusses nicht auf einer Unterkonstruktion liegen sollte.

Bei der verdeckten (oder nicht-sichtbaren) Befestigung der Dielen gibt es diverse Befestigungsmöglichkeiten mithilfe von Terrassenverbindern:
• unterseitig geschraubte Befestigungen
• seitlich genutete Befestigungen
• unterseitig genutete Befestigungen

Quelle: holzvomfach.de

Formaldehyd: Wie war das noch mal?Eine der bekanntesten flüchtigen organischen Verbindungen ist Formaldehyd. Das liegt d...
06/01/2026

Formaldehyd: Wie war das noch mal?

Eine der bekanntesten flüchtigen organischen Verbindungen ist Formaldehyd. Das liegt daran, dass dieser Stoff wegen seiner krebserzeugenden Wirkung am häufigsten in den Medien diskutiert wurde – insbesondere in den 1980er- und 1990er- Jahren. Wie aber ist es um die Gefahr der Formaldehyd-Konzentration in der Luft von Räumen bestellt?

Der vom Bundesgesundheitsamt im Jahr 1977 empfohlene Richtwert der Formaldehyd-Konzentration in der Innenraumluft von 0,1 ppm (entspricht 0,124 mg/m³) wurde 2006 vom Bundesinstitut für Risikobewertung bestätigt.

Die Formaldehyd-Abgabe von Holzwerkstoffen ist in Deutschland bereits seit 1986 gesetzlich geregelt. Hinsichtlich Holzwerkstoffen und Möbeln gelten in Deutschland die Chemikalien-Verbotsverordnung und europäische Normen wie EN 13986 zu den Eigenschaften von Holzwerkstoffen. Abgesehen davon hat es in den vergangenen Jahren sehr positive Entwicklungen gegeben, die die Gefahr von Formaldehyd hinsichtlich der Belastung der Innenraumluft reduzieren. So produzieren viele Hersteller mittlerweile formaldehydfrei verleimte Produkte und Produkte mit derart niedrigen Emissionswerten, dass diese um ein Vielfaches unter den gesetzlichen Vorgaben liegen. Bei Spanplatten, aber auch bei anderen Holzwerkstoffen, konnten die Emissionswerte von Formaldehyd durch ständige Produktverbesserung weiter stark gesenkt werden.

Dass sich die Innenraumluft hinsichtlich der Formaldehyd-Konzentrationen in den letzten Jahren immer weiter verbessert hat, konnte 2008 auch das Bundesumweltamt im Rahmen seiner Umweltumfrage bei der Untersuchung bundesdeutscher Wohnungen bestätigen. So lag die Formaldehyd-Konzentration, beispielsweise in von Kindern genutzten Innenräumen, erheblich unter den vom Umweltbundesamt als auch der WHO empfohlenen Grenzwerten.

Quelle: holzvomfach.de

Holz und Wiese statt BetonwüsteSteine und Beton speichern Wärme. Das fällt vor allem auf großen Parkplätzen auf, hat abe...
04/12/2025

Holz und Wiese statt Betonwüste

Steine und Beton speichern Wärme. Das fällt vor allem auf großen Parkplätzen auf, hat aber auch Einfluss auf die Temperatur in den eigenen vier Wänden. Geschlossene Stein- und Betonflächen strahlen die Hitze erfahrungsgemäß noch Stunden später ab und verhindern so das schnelle Abkühlen des Hauses nach einem heißen Sommertag. Wer ein kühleres Wohnklima möchte, hat drei Möglichkeiten: für Schatten sorgen, Dämmen und „Entsiegeln“.
Spart Geld und kühlt: Entsiegeln
Das sogenannte Entsiegeln, also das Aufbrechen bisher komplett verschlossener Flächen, hilft, die Temperatur in der Nähe des Hauses zu senken: Zum einen entfällt der Stein als Hitzespeicher, zum anderen kühlt die Verdunstungskälte des Bodens. Die Pflasterung einer Terrasse ersetzt man am besten durch eine Holzterrasse, da sie sich weder so stark aufheizt noch die Wärme lange speichert.

Zusätzlicher positiver Effekt: Bei Starkregen verringert sich das Risiko einer Überschwemmung, wenn das Wasser direkt in den Boden sickern kann. Wer Boden entsiegelt, kann übrigens bares Geld sparen: Die „Regengebühr“ (Niederschlagswassergebühr) fällt nämlich geringer aus, wenn weniger Wasser über die Kanalisation abgeleitet werden muss.
Du möchtest ein bisschen Inspiration? Dann komm auf Pinterest vorbei, dort haben wir eine Pinnwand Projekt: Entsiegeln zusammengestellt.
Kurzfristig umzusetzen: Schatten
Für angenehmen Schatten auf der Terrasse sorgt eine Pergola aus Holz. Im Sommer beschattet das dichte Blätterdach der rankenden Pflanzen den Boden, im Winter nach dem Laubabwurf scheint die Sonne dann wieder ungehindert auf die Terrasse. Auf PKW-Stellflächen ist ein Carport die richtige Wahl. Dadurch heizen sich weder das Auto noch der Boden zu stark auf. Wer auf dem Carport einen Dachgarten oder eine Solaranlage installiert, profitiert zusätzlich.
Langfristig sinnvoll: Dämmen
Eine gute Dämmung von Dach und Fassaden bewirkt im Sommer eine gute Isolierung gegen die Hitze, im Winter gegen die Kälte und ganzjährig einen guten Schallschutz.

Besonders empfehlenswert sind Dämmmaterialien aus Holzfaser. Sie bieten im Vergleich zu mineralischen Dämmstoffen oder Dämmstoffen aus aufgeschäumten Kunststoffen besten Hitzeschutz.

Quelle: holzvomfach.de

Wachs und Harz vom Boden entfernenNach gemütlichem Feiern unterm Weihnachtsbaum und wilden Silvesterpartys bleiben oft h...
12/11/2025

Wachs und Harz vom Boden entfernen

Nach gemütlichem Feiern unterm Weihnachtsbaum und wilden Silvesterpartys bleiben oft hartnäckige Wachsreste, Harztropfen, Wasser- und Rotweinflecken auf dem Fußboden zurück.

Für die Reinigung ist es wichtig, auf welchem Untergrund das Malheur passiert ist. Laminat, geöltes, lackiertes oder unbehandeltes Holz haben ganz unterschiedliche Eigenschaften und werden daher nicht auf dieselbe Art gereinigt. Teste neue Reinigungsmittel also zunächst an versteckter Stelle und überprüfe nach der Trocknungszeit das Ergebnis.
Rotwein
Auf lackierten Flächen und Laminat wird Rotwein selten zum Problem. Bei vor längerer Zeit geölten und gewachsten Flächen oder bei alten porösen Lacken zieht Flüssigkeit unter Umständen schnell tief in das Holz ein. Dann helfen spezielle Holzreiniger aus dem Holzfachhandel. Hausmittel, wie zum Beispiel Rasierschaum, verursachen meist nur weitere, oft noch größere Flecken. Sollten die Flecken an besonders prominenter Stelle entstanden sein, hilft bei geölten Böden behutsames Anschleifen und Neuversiegeln.
Kerzenwachs
Kerzen sollten immer auf einer ausreichend großen feuerfesten Unterlage angezündet werden. Doch manchmal passiert es eben doch und heißes Wachs landet auf dem Fußboden. Die erkalteten Reste lassen sich mit einem Holzschaber (Pfannenwender oder schmales Kantholz) vorsichtig entfernen. Die letzte Schicht mit Löschpapier (keine Zeitung!) oder einem sauberen saugfähigen Baumwolltuch bedecken und mit einem Föhn vorsichtig erwärmen. Das Papier oder Tuch nimmt das warme Wachs auf.
Harz
Harzflecken sind sehr klebrig und nicht wasserlöslich. Trockene Harztropfen können zunächst mit einem sehr scharfen Messer oder Stechbeitel bis knapp über den Boden entfernt werden. Den letzten Rest löst man auf Laminat mit Speiseöl (den Fettfleck anschließend mit Spülmittel entfernen). Auf geölten Flächen verwendet man am besten das im Alltag verwendete Holzpflegeöl. Bei lackierten Parkett– und Dielenböden wird das Harz sehr vorsichtig und wirklich nur auf dem Fleck mit Waschbenzin oder Spiritus behandelt, hierfür einen feinen Pinsel oder Wattestäbchen zum Auftupfen verwenden. Geduld ist gefragt!
Und in Zukunft?
Rechtzeitig den Zustand des Bodens überprüfen und je nach Zustand neu versiegeln oder ölen. Bei Laminat besonders auf die Fugen achten. Denn durch eine intakte Beschichtung dringen Flecken nicht in das Holz und die Reinigung wird kinderleicht. An Weihnachten hilft eine große Decke unter dem Baum gegen Harz und Wachs auf dem Boden.

Quelle: holzvomfach.de

Mit der Kochkiste Energie sparenEine sogenannte Kochkiste spart beim Kochen je nach Gericht bis zu 30 Prozent Energie. W...
30/10/2025

Mit der Kochkiste Energie sparen

Eine sogenannte Kochkiste spart beim Kochen je nach Gericht bis zu 30 Prozent Energie. Wie das funktioniert? Durch eine sehr gute Isolierung und etwas Zeit. Wie die Kiste funktioniert, wie sie gebaut wird und welches Holz dafür geeignet ist, beantwortet der folgende Text:

Manche kennen es vielleicht noch von ihrer Oma, wenn sie Milchreis kochte: Sie ließ die Milch mit einer Prise Salz und dem Reis etwa fünf Minuten köcheln. Dann schlug sie den Topf inkl. Deckel in ein großes Handtuch ein und steckte ihn auf einem Holzbrett unter die Daunendecke. Eine Stunde später war der Milchreis fertig: Ohne Dabeistehen, ohne Rühren, ohne Anbrennen. Aber mit freier Zeit für einen Spaziergang. Das können wir auch!

Quelle: holzvomfach.de

Holzfassaden warten und pflegenFassaden aus Holz sind robust und pflegeleicht, benötigen aber wie jede andere Fassade au...
09/10/2025

Holzfassaden warten und pflegen

Fassaden aus Holz sind robust und pflegeleicht, benötigen aber wie jede andere Fassade auch regelmäßige Reinigung und Pflege, um die Funktionen Wärmedämmung, Schutz der Bausubstanz sowie Ästhetik zu erfüllen. Je nach geografischem Standort und den damit einhergehenden Witterungsbedingungen sind unterschiedliche Schutzmaßnahmen angemessen.

Für die Gestaltung schöner Fassaden stellt der Holzfachhandel ein großes Sortiment verschiedenster Holzelemente bereit. Für jeden Geschmack ist etwas Passendes dabei: unbehandelte Fassaden aus robusten Holzarten, fertig lasierte oder lackierte Elemente in allen Farbschattierungen oder Paneele in unterschiedlichen Breiten und Formaten zur freien Gestaltung der individuellen Fassade.

Die Intervalle der Pflege- und Instandhaltungsmaßnahmen hängen von mehreren Faktoren ab. Die Ausrichtung der Fassade zur „Wetterseite“, die Überdachung, die verwendete Holzart und die Fassadenbehandlung spielen dabei eine Rolle. Es gibt diverse Behandlungsformen für Fassadenhölzer: unbehandelt, vorvergraut (Verwitterungslasur), lasierend-nicht filmbildend, lasierend-filmbildend, deckend-filmbildend und darüber hinaus modifizierte und imprägnierte Hölzer, deren natürliche Dauerhaftigkeit erhöht ist. Dabei hängen Holzart und Fassadenbehandlung oft eng zusammen: Das Kernholz von Lärche, Eiche, Douglasie sowie Western Red Cedar ist sehr resistent gegen Witterung und Schädlinge und deshalb besonders lange haltbar. Andere Hölzer, wie zum Beispiel Tanne, Kiefer und Fichte, benötigen zum Schutz einen Anstrich, der in Intervallen wiederholt wird, oder eine weitere Modifikation wie Imprägnierung oder thermische Behandlung.

Quelle: holzvomfach.de

Feinstaubgefahr mindernDie wachsende Zahl der Holzfeuerungen hat viele positive Aspekte. Ein negativer Aspekt dagegen is...
15/09/2025

Feinstaubgefahr mindern
Die wachsende Zahl der Holzfeuerungen hat viele positive Aspekte. Ein negativer Aspekt dagegen ist die Gefahr durch Feinstaub. Insbesondere in den Wintermonaten kann der Anteil der Holzfeuerungen an der gesamten Feinstaubbelastung bis zu 25 Prozent betragen, das ist höher als durch den Straßenverkehr. Wie reagiert der Gesetzgeber auf diese Gefahr? Und was sollte man selbst tun, um die Feinstaubbelastung durch den eigenen Holzofen drastisch zu senken?

Um den Feinstaubausstoß deutlich zu reduzieren, gelten seit dem 1. Januar 2015 strengere Grenzwerte für Staub- und Kohlenmonoxid-Emissionen. Diese betreffen Neuanlagen sowie mit festen Brennstoffen betriebene Heizkessel. Für alte Öfen wurden bereits 2010 strengere Grenzwerte eingeführt. Seit 2015 müssen sie nachgerüstet oder stillgelegt werden, wenn sie die Grenzwerte nicht einhalten. Nach einer Übergangsfrist müssen seit Anfang 2021 alle mit Scheitholz betriebenen Kaminöfen Grenzwerte für Staub (150 mg/m3) und Kohlenmonoxid (4.000 mg/m3) einhalten.

Was ist vor diesem Hintergrund zunächst zu tun? Kessel und Öfen, die die neuen Anforderungen nicht erfüllen, sollte man entweder mit Staubfiltern ausrüsten oder besser noch gegen moderne und energieeffiziente Geräte austauschen. Bei der Neuanschaffung sollte man auf die passsende Größe der Anlage und den optimalen Wirkungsgrad achten.

Die Emissionen von Pelletheizungen liegen nach Aussage des Deutschen Pelletinstituts (depi.de) aufgrund des trockenen und homogenisierten Brennstoffs heute schon weit unter den Grenzwerten. Pelletheizungen tragen somit nicht zur Feinstaubproblematik bei. Auch andere Arten von Holzöfen, die auf dem neuesten Stand sind, halten die strengen Grenzwerte der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) ein.

Beim Heizen mit Holz in Kaminöfen, Kachelöfen oder offenen Kaminen kann man mit einfachen Maßnahmen selbst für eine weitere Reduzierung der Feinstaubwerte sorgen. Ein Beispiel: Feuchtes Holz hat einen deutlich geringeren Brennwert und erzeugt mehr Feinstaub als trockenes. Daher sollte das Holz zunächst in Scheite gespalten und dann trocken und gut belüftetet gestapelt werden. Für die perfekte Luftzirkulation zum Trocknen ist ein Mindestabstand von 20 Zentimetern zu Wänden, Boden und Decke einzuhalten. Erst nach mindestens einem Jahr Lagerung erreicht das Holz wirklich hohe Brennwerte.

Quelle: holzvomfach.de

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