08/10/2019
Ein Verkehrsunfall mit fatalem Ausgang hat sich am Dienstagabend auf der B 523 in der Nähe von Dauchingen ereignet. Dabei wurde ein Autofahrer getötet. Die Bundesstraße blieb über Stunden voll gesperrt.
Es war ein schreckliches Bild, welches sich nicht nur den Einsatzkräften, sondern ebenso den Ersthelfern und den Zeugen am Dienstagabend bot. Denn die beteiligten Fahrzeuge und das aus dem Unfall resultierende Trümmerfeld über mehr als 100 Meter machten deutlich, welche schlimmen Folgen des Frontalzusammenstoß nach sich gezogen haben muss.
Ereignet hatte sich der Unfall gegen 17.30 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt war ein Mazda, im heimischen Landkreis zugelassen, von der Autobahnanschlussstelle zur A 81 auf der B 523 in Richtung Villingen-Schwenningen unterwegs. Was dann passierte, konnte sich vor Ort noch niemand so richtig erklären. Der Wagen fuhr in einer Kolonne, als er vor der Abfahrt in Richtung Dauchingen plötzlich in den Gegenverkehr ausscherte. Zeugen berichten, dass sich vor dem Fahrzeug kein weiterer Verkehrsteilnehmer befand, weswegen ein missglücktes Überholmanöver offenbar auszuschließen ist.
Just in diesem Moment kam allerdings ein Sattelzug entgegen, der keine Chance hatte, auszuweichen. Während der Mazda nach dem heftigen Crash mehrere Meter in die Böschung abgewiesen wurde, schleuderte der Lastwagen zunächst in die Leitplanke, ehe er nach etwa 50 Metern ebenfalls in den Gegenverkehr geriet und dort noch mit einem Sprinter zusammenstieß. Ein weiterer Autofahrer, der hinter dem Mazda fuhr, konnte geistesgegenwärtig reagieren und eine weitere Kollision verhindern, in dem er über die Böschung auswich. Zurück blieb ein kaum mehr zu erkennendes Auto des Unfallverursachers, welches insbesondere im Frontbereich völlig zerstört wurde. Der Autofahrer war sofort tot. Die Feuerwehr hatte deshalb die schlimme Aufgabe, den Mann mit schwerem Gerät zu befreien. Die Identität des Fahrers war nach Auskunft der Polizei bis zum Abend noch nicht geklärt.
Ersten Angaben vor Ort zufolge erlitten der Lkw-Fahrer und eine weitere Person bei dem Zusammenstoß Verletzungen. Sie wurden, ebenso wie weitere geschockte Ersthelfer und Zeugen, vom Deutschen Roten Kreuz betreut. Dieses war unter anderem mit dem Rettungsdienst (mehrere Rettungswagen sowie Notärzte), als auch mit dem Frist Responder aus Weilersbach vor Ort.
Die Verkehrspolizei aus Zimmern übernahm die weiteren Ermittlungen. Sie hat vor Ort die schwierige Aufgabe, den Unfallverlauf zu rekonstruieren. In ihre Arbeit wurde auch ein Sachverständiger mit eingeschalten. Hierzu musste aufgrund der eintretenden Dunkelheit die Fahrbahn von der Feuerwehr ausgeleuchtet werden.
Erst nach Stunden konnten die beteiligten Fahrzeuge geborgen und die stark verschmutzte Fahrbahn gereinigt werden. Entsprechend lange blieb die Fahrbahn zwischen Anschlussstelle A 81 und der Abfahrt in Richtung Dauchingen voll gesperrt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens steht bislang noch nicht fest.