Lahn-Marmor-Museum

Lahn-Marmor-Museum Der Ort Villmar an der Lahn und seine Umgebung sind das Zentrum des Lahnmarmors, eines wegen seiner reichen Farbigkeit geschätzten polierfähigen Kalksteins.

Ab dem 28. März 2026 ist das Museum wieder geöffnet. Die Saison dauert bis zum 26. Oktober. Der Ort Villmar an der Lahn und seine Umgebung sind das Zentrum des Lahnmarmors, eines wegen seiner reichen Farbigkeit hochgeschätzten polierfähigen Kalksteins. Lahn-Marmor Der Bereich des Unica-Bruches ist ein Geopunkt im Geopark Westerwald-Lahn-Taunus (www.geopark-wlt.de). Das neue Museum ist eines von 10

Informationszentren des Geoparks. Wir möchten Ihnen hier schon zeigen, wo Sie bald den Lahn-Marmor und noch vieles mehr, erleben und genießen können! Entstanden ist der Lahnmarmor vor rund 380 Millionen Jahren. Weite Teile Deutschlands waren zu dieser Zeit von einem Meer bedeckt. Durch Vulkantätigkeit im devonischen Meer wurden Schalsteinsattel ausgebildet, die bis knapp unter die Wasseroberfläche reichten. Darauf entstanden Riffe, die sich hauptsächlich durch Stromatoporen aufbauten, eine zwischen Schwämmen und Korallen angesiedelte, mittlerweile ausgestorbene Art von Meereslebewesen. Aber auch Korallen, Muscheln und Schnecken beteiligten sich am Aufbau der Riffe. Diese Tiere benötigten eine durchschnittliche Wassertemperatur von 24° C. Da der heutige Kontinent Europa zu dieser Zeit durch die Verschiebung der Kontinentalplatten auf Äquatorhöhe lag, waren diese Voraussetzungen gegeben. Im Laufe der Erdgeschichte wurden die entstandenen Riffe durch Druck bei der Gebirgsbildung mit Überdeckungen von bis zu 1000 Metern verfestigt. Er fand vielfache Verwendung an "prominenter" Stelle, so z.B. in den berühmten Epitaphien des Mainzer Doms, beim einzigen Apostelgrab nördlich der Alpen in der Abtei St.Matthias in Trier, zu der Villmar gehörte. Lahnmarmor wurde verwendet im barocken Marmorbad des Weilburger Schlosses, an den Altären der Mannheimer Jesuitenkirche, in der Klosterkirche Amorbach, im Berliner und Würzburger Dom, in der Eremitage in St.Petersburg und im Kreml, in der Eingangshalle des Empire-State-Building in New York, im Wiesbadener Kurhaus und im Palast des Maharadjas von Tagore in Indien. Das Lahn-Marmor-Museum hat 2016 ein "Neues Zuhause bekommen, in dem diese Ziele und Wünsche realisiert werden sollen undie sind herzlich eingeladen das Museum, den Naturstein und seine Geschichte kennen zu lernen. Wir freuen uns auf Ihren persönlichen Besuch in Villmar und im Geopark Westerwald-Lahn-Taunus .

Schöne Ostern - natürlich mit Lahnmarmor! 😆2025 - Mauritiusbrunnen in Bad Camberg-ErbachFoto: Irmgard Rado
05/04/2026

Schöne Ostern - natürlich mit Lahnmarmor! 😆

2025 - Mauritiusbrunnen in Bad Camberg-Erbach
Foto: Irmgard Rado

Es geht Schlag auf Schlag: richtig viel Neues und Interessantes im LMM:- Zum 10jährigen Jubiläum des Museumsgebäudes gib...
30/03/2026

Es geht Schlag auf Schlag: richtig viel Neues und Interessantes im LMM:
- Zum 10jährigen Jubiläum des Museumsgebäudes gibt es ein Gewinnspiel: Karte beim Besuch des Museums ausfüllen, läuft bis zum Saisonende. Preise: Gutschein für eine Gruppenführung für 15 Personen (ohne Eintritt), ein Buch „LM im Barock“, ein Brieföffner aus Lahnmarmor, Unica-Broschüren.
- Die Sonderausstellung „Lahnmarmor im 19. Jahrhundert – Aufbruch in die Moderne“ ist eröffnet.
- Und etwas Außergewöhnliches, Tolles: eine Textildesignerin hat die Farben des Unica-Bruchs umgesetzt in einen gewebten Gobelin mit 2,40m auf 1,60m. Am Sonntag, 31. Mai 2026 ist die Künstlerin zu einem Vortrag anwesend, sie wird über die Idee, den Entstehungsprozess und die Arbeit mit KI berichten. Man kann gespannt sein!
Fotos: Irmgard Rado

Hallo hallo hallo - heute Abend soll es endlich so weit sein!Die Hessenschau berichtet über das LMM: morgen, Samstag, de...
27/03/2026

Hallo hallo hallo - heute Abend soll es endlich so weit sein!

Die Hessenschau berichtet über das LMM: morgen, Samstag, den 28. März 2026 soll in der Hessenschau ein Beitrag kommen. Gestern waren sie vom Studio Gießen für über zwei Stunden in unserem Museum - auch wenn der Beitrag nur drei Minuten lang sein soll.
Ursula Alban hat lebendig berichtet, Jan Scholz war sehr interessiert.
Wir freuen uns über jede Werbung und sind sehr gespannt!

Fotos: Irmgard Rado

Wiedereröffnung, Jubiläumsfeier, Eröffnung Sonderausstellung am Samstag, den 28. März 2026 um 13.30 Uhr im LMMVor 10 Jah...
09/03/2026

Wiedereröffnung, Jubiläumsfeier, Eröffnung Sonderausstellung
am Samstag, den 28. März 2026 um 13.30 Uhr im LMM

Vor 10 Jahren, am 20. März 2016, wurde das heutige Gebäude des Lahn-Marmor-Museums in Villmar gegenüber dem Bahnhof und direkt an der Lahn, an Rad- und Wanderwegen und vor allem in unmittelbarer Nähe des Nationalen Geotops Unica-Bruch, eröffnet.
Seither füllen ehrenamtlich tätige Menschen das Museum mit Leben, sorgen für das Gebäude und den Betrieb, kümmern sich um die wachsende Zahl an Besucherinnen und Besuchern, gestalten Ausstellungen und organisieren Vorträge und und und…

Nach zehn Jahren blicken wir mit Stolz auf das Geschaffene und möchten das gebührend feiern mit
- kurzen Rückblicken und Grußworten,
- der Eröffnung und Vorstellung der Sonderausstellung 2026,
- geselligem Beisammensein bei Kaffee, Kuchen und Snacks.

Die Sonderausstellung 2026 befasst sich mit Lahnmarmor im 19. Jahrhundert, einer Zeit großer politischer, gesellschaftlicher und technischer Umbrüche. Siehe gesonderte Ankündigung.

Fotos: LMM, Uli Belz

„Lahnmarmor im 19. Jahrhundert – Aufbruch in die Moderne“: so heißt die Sonderausstellung 2026, die am Samstag, 28. März...
09/03/2026

„Lahnmarmor im 19. Jahrhundert – Aufbruch in die Moderne“: so heißt die Sonderausstellung 2026, die am Samstag, 28. März, im LMM eröffnet wird und bis zum 25. Oktober 2026 zu sehen ist.

Die Zeit von 1780 bis 1914 umfasst große Umbrüche in Europa und der Welt, sie ist der Beginn der Moderne in Europa. Politisch, gesellschaftlich, technisch, künstlerisch – es war ein Zeitalter der Revolutionen und der technischen Erfindungen. Die Dampfmaschine, die Eisenbahn, der Elektromotor veränderten Produktion und Transport und führten zur Industriellen Revolution.
In der Lahnregion stand ein besonderer Schatz im Zentrum: der Lahnmarmor. Dieser farbenprächtige, fossilienreiche Stein erlangte Weltruhm, doch seine Geschichte erzählt von weit mehr als Geologie. Nach den Napoleonischen Kriegen waren es nicht mehr nur die Kirchen und die Adligen, die sich mit dem wunderbaren Lahnmarmor ihre repräsentativen Bauten verschönerten, jetzt kamen auch das gehobene Bürgertum und staatliche Institutionen dazu. Regierungsgebäude, Villen, Museen, Kurhäuser, Hotels oder Universitäten nutzten den Glanz des Marmors von der Lahn.

Die Sonderausstellung 2026 zeigt viele Beispiele und macht Lust auf eigene Entdeckungen. Vorträge und Exkursionen ergänzen die Ausstellung.

Foto Irmgard Rado: Trauerhalle im Südfriedhof Wiesbaden

Es gibt Neues, Wunderschönes, Einmaliges in unserem Museumsshop!Wenn das LMM am Samstag, 28. März 2026 in die neue Saiso...
21/02/2026

Es gibt Neues, Wunderschönes, Einmaliges in unserem Museumsshop!
Wenn das LMM am Samstag, 28. März 2026 in die neue Saison startet, haben wir etwas ganz Besonderes zu bieten: aus dem wunderbaren Lahnmarmor gedrehte Kugeln, jede einzigartig, hochglanzpoliert aus den verschiedenen Varietäten. In verschiedenen Größen von 45 bis 95 Euro, und jeden Cent wert.
Wer zuerst kommt, hat die beste Auswahl. Da die Herstellung sehr aufwendig ist (das wird auch bildlich erklärt), können wir nur eine begrenzte Auswahl anbieten. Großen Dank an den Geologen Herrn Ankert, der das möglich macht!
Fotos: Irmgard Rado, Nick Ankert

Ein neues Jahr, viele interessante Vorhaben!Wir erarbeiten die Sonderausstellung zum Lahnmarmor in der Zeit von 1780 bis...
12/01/2026

Ein neues Jahr, viele interessante Vorhaben!
Wir erarbeiten die Sonderausstellung zum Lahnmarmor in der Zeit von 1780 bis 1914 - eine spannende Zeit des Umbruchs, der Industrialisierung, von technischen Neuerungen, politischen Veränderungen... Dazu wird es im Lauf der Saison verschiedene Vorträge geben.
Am 28. März können wir feiern, dass es seit 2016 ein "richtiges" Museum am heutigen Standort gibt.
Was es sonst noch zu entdecken gibt: das Programm für unsere Webseite lahn-marmor-museum.de und für Veröffentlichungen ist ebenfalls in Vorbereitung!

Ein Saal mit reicher Lahnmarmor-Ausstattung im Hofgut Dippelshof, heute als Hotel und Restaurant genutzt. Näheres ab 28.03.2026 in unserer Sonderausstellung!
Foto: Hofgut Dippelshof

Großes Interesse an den Lahnmarmor-Steinbrüchen: Orte, an die man normalerweise nicht kommt, Historisches oder Lost Plac...
28/12/2025

Großes Interesse an den Lahnmarmor-Steinbrüchen:
Orte, an die man normalerweise nicht kommt, Historisches oder Lost Places, Orte der Industriekultur, das weckt schon besonderes Interesse, sogar wenn sich die Temperaturen um den Gefrierpunkt bewegen.
Die Lahnmarmorbrüche Schupbach-Schwarz, Famosa „S“ und Korallenfels und der Goldadersteinbruch – das waren die Stationen der dreistündigen Wanderung durch die sonnige, kalte Winterluft.
Ragnar Feickert, Diplomingenieur und Besitzer der Brüche, erläuterte die historischen Hintergründe, den Abbau, die Maschinentechnik und die Anwendung der Marmorsorten. Seine originalgetreu restaurierten Geräte veranschaulichen heute den Abbau des Lahnmarmors, der in repräsentativen Bauten in der Region, aber auch in New York, Zürich oder Moskau verwendet wurde.
Zu bestaunen sind viele Fotos davon im Lahn-Marmor-Museum in Villmar, außerdem die Entstehung des wunderbaren Gesteins, Fossilien, Werkzeuge und Technik, Kunsthandwerk und vieles mehr.
Das Museum beginnt die Saison 2026 am Samstag, den 28. März 2026 um 10 Uhr, um 13.30 Uhr wird die neue Sonderausstellung mit einem Vortrag eröffnet. Näheres auf unserer Webseite lahn-marmor-museum.de und hier.

Foto: R. Feickert

Im Unica-Bruch wurde aufgeräumt! Mitten in der Natur gelegen, fällt am Ende des Herbstes auch viel Laub an. Drei fleißig...
23/12/2025

Im Unica-Bruch wurde aufgeräumt! Mitten in der Natur gelegen, fällt am Ende des Herbstes auch viel Laub an. Drei fleißige Ehrenamtliche des LMM haben sich gekümmert, so dass die Zwischen-den-Jahren-Wanderer und die Winterbesucherinnen die einmalige Lahnmarmor- und Fossilienwand sicher bewundern können.

Foto: Ursula Alban

Aktiv auch in der Winterpause: das Museum ist zwar geschlossen, aber wir haben trotzdem zu tun. Gestern waren zwei unser...
30/11/2025

Aktiv auch in der Winterpause:
das Museum ist zwar geschlossen, aber wir haben trotzdem zu tun.
Gestern waren zwei unserer ehrenamtlichen Damen in der Jakob-Mankel-Schule in Weilburg. Diese ist auch GeoPark-Schule des Geoparks Westerwald-Lahn-Taunus, da bieten sich die Führungen und die weiteren Kompetenzen des LMM besonders an.

Zum Saisonabschluss lädt das LMM ein:Sonntag, 26. Oktober 20251. Besuch der "Steedener Stuben" mit dem Schwerpunkt Wilds...
12/10/2025

Zum Saisonabschluss lädt das LMM ein:

Sonntag, 26. Oktober 2025
1. Besuch der "Steedener Stuben" mit dem Schwerpunkt Wildscheuer (10:00 - 12:00) – Runkel-Steeden
2. Vortrag von Prof. Dr. Wilfried Rosendahl: Die Wildscheuer Höhle - ein Fenster in die Lebenswelt der letzten Eiszeit (14:00 - 15:30) – LMM Villmar

1. Wo: Steedener Stuben, Steedener Hauptstraße 40, 65594 Runkel
Info: Der Heimat- und Geschichtsverein Steeden zeigt im Museum „Steedener-Stuben“ seinen Fundus. Am 26.10. wird eine Ausstellung von Tierknochen und Artefakten aus den Grabungen in/bei den Steinzeithöhlen in der Löhrbachschlucht, u.a. aus der Wildscheuer erläutert und eine Bildersammlung des historisch bedeutsamen Geländes mit der keltischen Ringwallanlage „Herrenplatz“ vorgestellt. - Der Besuch der Steedener Stuben dient auch der Vorbereitung auf den Vortrag über die Wildscheuer (s.u.).
Kosten: Um Spenden für den Heimat- und Geschichtsverein Steeden wird gebeten.
Anmeldung: nicht erforderlich

2. Wo: Lahn-Marmor-Museum, Oberau 4, Villmar
Info: Prof. Dr. Wilfried Rosendahl, Generaldirektor der Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim, berichtet über die heute nicht mehr vorhandene Höhle "Wildscheuer" in Steeden. Nach einer kurzen Einführung zu den archäologischen und paläontologischen Funden aus der Wildscheuer-Höhle wird im Hauptteil des Vortages auf das Alltagsleben der Menschen und die eiszeitliche Tierwelt eingegangen. Wie wäre es, wenn man in die Zeit der altsteinzeitlichen Menschen der Wildscheuer reisen könnte? Der bildreiche und kurzweilige Vortrag antwortet.
Kosten: keine Anmeldung: nicht erforderlich

Fotos: MoLaMu und Rosendahl

Adresse

Oberau 4
Villmar
65606

Öffnungszeiten

Dienstag 14:00 - 17:00
Mittwoch 14:00 - 17:00
Donnerstag 14:00 - 17:00
Freitag 14:00 - 17:00
Samstag 10:00 - 17:00
Sonntag 10:00 - 17:00

Telefon

+4964826075588

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