13/08/2025
(Gesprächs-)Strategie und persönliche Haltung – Hand-in-Hand
Wir Menschen haben keine Knöpfe – Drücken und Ziehen hilft also nichts. Darum hilft auch die beste Strategie für ein Gespräch überhaupt nichts, ohne die persönliche Haltung.
Was können wir überhaupt für ein Gespräch planen?
1. Positives Ergebnis (für welches, für beide Seiten attraktives Ergebnis führen wir dieses Gespräch): Was will ich? Und was will das Gegenüber? Und was wollen wir gemeinsam/ wofür braucht es beide Seiten für das Gespräch? (ohne gibt es keinen tragfähigen Gesprächsanlass)
2. Einstieg: Wie kann ich beim Gesprächseinstieg bereits zur Gesprächsbereitschaft motivieren (positives Gesprächsergebnis in greifbare Aussicht stellen)?
3. Wechselseitig eigene Anliegen benennen: Wie lade ich ein, dass das Gegenüber Position bezieht, ohne unter Druck zu kommen?
Ab hier kann man nur laufen lassen
Und unsere Haltung?
Hier hilft uns folgender kleiner Merksatz: „Das, was zwischen den Menschen steht, ist die Meinung, die sie voneinander haben.“
Wenn wir es schaffen, uns vor dem Gespräch auch nur eine kleine Kompetenz des Gegenübers ins Gedächtnis zu rufen und ihn gedanklich auch noch dafür zu würdigen, werden wir ein völlig anderes Gespräch haben. *
Nämlich ein Gespräch auf Augenhöhe – und das ist die wichtigste Strategie, die wir für ein Gespräch verfolgen können (akzeptieren, dass wir alle andere Erfahrungen zum Thema gemacht haben).
Das hilft uns auch dabei offen zu bleiben, denn es kommt eh meistens anders als man denkt.
* Zweifeln an der Wirksamkeit erlaubt: einfach mal ausprobieren und in sich hineinhören.
Man merkt praktisch sofort, wie sich die eigene Haltung entspannt, wenn man sich an das Menschliche im Gegenüber erinnert.
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