19/06/2026
Die beste Fachkraft zur Führungskraft zu machen, fühlt sich wie der logische nächste Schritt an.
Ist aber oft der teuerste Fehler.
Weil man dabei gleich doppelt verliert: Man nimmt sich seine fachlich stärkste Person aus dem Tagesgeschäft und steckt sie in eine Rolle, auf die sie vielleicht gar keine Lust hat. Führung ist nämlich kein Beförderungsgeschenk für gute Arbeit. Es ist ein eigener Job.
Was wirklich zählt, ist nicht, wer die sauberste Buchhaltung macht. Sondern:
→ Wer hat überhaupt Interesse an Menschen?
→ Wer will andere weiterentwickeln?
→ Wer bringt Empathie, Verlässlichkeit, Verbindlichkeit mit?
Diese Soft Skills sind in einer Führungsrolle oft wichtiger als das Fachwissen. Und das Schlimmste, was man danach machen kann: Beim ersten Fehler einschreiten und „mach ich schnell selbst“. Genau damit nimmt man der neuen Führungskraft jede Chance, in die Rolle reinzuwachsen.
Wie man eine zweite Führungsebene wirklich aufbaut und warum man dafür sechs bis neun Monate einplanen sollte, besprechen Paddy und Patrick in der ganzen Folge. 🎧
Was meint ihr: fachlich stärkste Person befördern oder bewusst nach anderen Kriterien auswählen?