4rooms simone schiele coaching

4rooms simone schiele coaching Sie begleitet vor allem KMU und Organisationen in Wachstums-, Veränderungs- oder Klärungsphasen.

4ROOMS Simone Schiele Consulting | HR-Beratung, Führungsberatung, Karriere & Jobcoaching, Bewerbungstraining, Executive Sparring und Repositionierung für KMU, Senior Professionals und Frauen in Verantwortung. 4ROOMS | Simone Schiele Consulting ist strategische HR- und Führungsberaterin, Sparringspartnerin, Business Coach und Speakerin mit über 25 Jahren Erfahrung in HR, Führung und Organisationspr

axis. Sie arbeitet an den Punkten, an denen Mandatsklarheit, Verantwortungslogik, Führungsstärke und wirksame HR über Zukunftsfähigkeit, Leistung und unternehmerische Handlungsfähigkeit entscheiden. Im B2C arbeitet sie mit erfahrenen Professionals, Senior Professionals und Frauen in Verantwortung, die sich klarer positionieren, wirksamer führen oder tragfähige nächste Schritte entwickeln wollen.

Vor drei Wochen wurde ich auf LinkedIn persönlich für eine Recruiter-Rolle angeschrieben. Mit Nachfassen. Mit Tempo. Mit...
20/06/2026

Vor drei Wochen wurde ich auf LinkedIn persönlich für eine Recruiter-Rolle angeschrieben. Mit Nachfassen. Mit Tempo. Mit: „Du passt wirklich sehr gut zu uns.“

Erst die erste Nachricht.
Dann kam ein Reminder.
Dann noch ein Reminder.
Dringend. Interessant. Attraktiv. Passend. Lockend mit tollem Angebot.

Ich hatte zunächst nicht reagiert, weil die Rolle für mich nicht relevant war.
Dann dachte ich:
Vielleicht steckt dahinter eine nachhaltige Recruiterin, mit der ein
Austausch trotzdem spannend sein könnte.
Für mein Netzwerk. Für spätere Empfehlungen. Für echte Verbindung.

Also habe ich freundlich geantwortet und einem Gespräch zugestimmt.
Die Antwort kam 24 Stunden später:

Aktuell habe man intern erst einmal einen Stopp in der aktiven Kandidatenauswahl gemacht.
Ich könne aber gern meinen Lebenslauf in den Talentpool schicken.

Genau da liegt für mich ein zentraler Punkt:
Recruiting scheitert nicht an fehlenden Bewerbenden.
Sondern an fehlender Verbindlichkeit in den ersten entscheidenden Kontakten.
Denn was hier in klein passiert, erleben viele Menschen
da draußen in groß:

erst aktives Interesse
dann Funkstille oder Richtungswechsel
dann Talentpool statt echter Anschlussfähigkeit
dann Frust auf beiden Seiten

Natürlich können interne Prioritäten sich ändern.
Natürlich dürfen Suchaufträge stoppen.
Natürlich ist nicht jede Wendung vermeidbar.

Doch wer Menschen aktiv anspricht, mehrfach nachfasst und
Passung betont, baut Erwartung auf.

Und Erwartung ist nicht nur Kommunikation.
Sie ist Beziehung auf Probe.

Wenn dann innerhalb von 24 Stunden aus „Du passt wirklich sehr gut“ ein „Wir stoppen erstmal, schick gern deinen Lebenslauf in den Pool“ wird,
bleibt mehr hängen als nur ein Vorgang.

Für mich stellt sich hier vielmehr eine berechtigte Frage:
Ging es hier wirklich um Besetzung - oder vor allem um
Kandidatengewinnung auf Vorrat?

Es bleibt ein Eindruck.
Und genau dieser Eindruck prägt, wie professionell, glaubwürdig und verbindlich Recruiting erlebt wird.
Recruiting verliert dort an Glaubwürdigkeit, wo persönliche Ansprache
nicht mehr nach echter Chance klingt,
sondern nach vorgelagerter Talentpool-Logik.

Wir sprechen oft über Fachkräftemangel, fehlende Resonanz und
schwierige Märkte.
Sollten wir nicht eher darüber sprechen wie Unternehmen eigentlich mit dem Vertrauen umgehen, das sie selbst durch Ansprache erzeugen?

Denn Candidate Experience beginnt nicht erst im Interview.
Und Candidate Experience kippt in dem Moment, in dem Menschen
nicht mehr das Gefühl haben, für eine konkrete Chance angesprochen zu werden, sondern für einen Datensatz.

Für mich ist das kein Nebenschauplatz.
Das ist Führungs- und Kulturfrage.

Wer Menschen aktiv anspricht, trägt auch Beziehungsverantwortung.
Hier lohnt sich ein strukturierter Blick von außen.


Simone Schiele
HR-Strategin | Bindungsrebellin | Business Coach

Viele Unternehmen suchen keine Fachkräfte.Sie suchen störungsarme Lebensläufe.Dieser Gedanke schwingt in erstaunlich vie...
20/06/2026

Viele Unternehmen suchen keine Fachkräfte.
Sie suchen störungsarme Lebensläufe.

Dieser Gedanke schwingt in erstaunlich vielen Auswahlentscheidungen mit.

Offiziell heißt es dann anders.
„Passt nicht ganz auf die Rolle.“
„Wir suchen jemanden mit mehr Entwicklungspotenzial.“
„Das Team ist sehr dynamisch.“
„Wir sind uns nicht sicher, ob die Person noch anschlussfähig ist.“
„Vielleicht etwas zu senior.“

Ehrlicher übersetzt:
Wir wollen Erfahrung, aber bitte ohne Gewicht.
Verantwortung - ohne Widerspruch.
Und Kompetenz, aber bitte so, dass unser eigenes System
nicht zu sehr damit konfrontiert wird.

Hier wird Recruiting teuer, weil Unternehmen beginnen,
die falschen Risiken zu bewerten.

Viele Auswahlprozesse sind gar nicht darauf gebaut,
Erfahrung wirklich zu verstehen. Sie scannen Stationen, Keywords, Gehaltsrahmen und vermeintliche Passung und übersetzen nicht,
was jemand tatsächlich lösen kann.

Dabei geht es doch darum, welche:
- Situation dieser Mitarbeitende schon gelöst hat.
- Reibung er/sie kennt, ohne daran zu zerbrechen.
- Fehler er/sie nicht mehr macht, weil sie längst bezahlt sind.
- Klarheit bringt er/sie in ein System, das selbst nicht mehr sauber unterscheiden kann zwischen „wir suchen jemanden“ und „wir wissen eigentlich gar nicht genau, wofür“?

Viele Stellenprofile lesen sich wie Wunschzettel aus Unsicherheit
und copy & paste.
Ein bisschen Transformation, ein bisschen Führung, etwas Hands-on und Strategie, auch operativ, gerne resilient, bitte flexibel, digital sowieso,
kulturell passend, bezahlbar und am besten sofort verfügbar.

Das ist ein unaufgeräumter Erwartungskeller.

Erfahrene Professionals stellen andere Fragen.
Sie wollen wissen, welches Mandat wirklich existiert, wer entscheidet, wie tragfähig die Führung ist, welche Konflikte bereits im Raum stehen und ob eine Organisation bereit ist, Verantwortung nicht nur auszuschreiben, sondern auch zu geben.
Für schwache Systeme wirkt das unbequem.
Für gute Unternehmen ist es ein Geschenk.

Ich war 25 Jahre lang mit auf der Entscheiderseite.
Ich weiß, wie über Menschen gesprochen wird, bevor sie überhaupt im Raum sind, welche stillen Annahmen mitlaufen, welche Ängste in Business-Sprache verpackt werden und wie schnell Erfahrung zur Gefahr erklärt wird, wenn sie einem System zu nah kommt.

Ich weiß auch, wie viele kluge, starke, leistungsfähige Professionals anfangen, an sich selbst zu zweifeln, nur weil der Markt ihre Erfahrung nicht mehr richtig lesen kann.

"Back on the Table" heißt für mich nicht:
Bitte lasst die Ü50 wieder mitspielen.
Nicht aus Mitleid oder als Diversity-Quote.
Sondern weil es betriebswirtschaftlich fahrlässig ist.

Denn das größte Recruiting Problem unserer Zeit ist nicht der Mangel an Bewerbenden.
Sondern der Mangel an Klarheit und an professioneller Lesefähigkeit.
Darüber sollten wir dringend sprechen. 👇


Simone Schiele
Sparringspartnerin & Bindungsrebellin | HR-Strategin & Speakerin
4ROOMS | Führung. Entscheidung. Bindung

WO SIND DIE UNTERNEHMEN DIE ERFAHRUNG WIRKLICH WOLLEN?Nach den letzten Wochen frage ich ernsthaft und sehr bewusst.Ich b...
19/06/2026

WO SIND DIE UNTERNEHMEN DIE ERFAHRUNG WIRKLICH WOLLEN?

Nach den letzten Wochen frage ich ernsthaft und sehr bewusst.
Ich bekomme Kommentare. Nachrichten. Lebensgeschichten. Bewerbungsfrust. Wut. Enttäuschung.

Und immer wieder dieselbe Frage:
Wo sind die Unternehmen, die Menschen 45plus, Hashtag #Ü50, Hashtag #Ü60 nicht als Risiko verstehen, sondern als Wert?

Denn die Professionals sind da.
Menschen mit Führungs-, Krisen-, Projekt-, Pflege-, IT-, Assistenz-, Kommunikations-, HR-, Logistik-, Technik-, Vertriebs- und Managementerfahrung.

Mit Skills wie:
Urteilskraft.
Mustererkennung.
Verantwortungsreife.
Krisenkompetenz.
Schnittstellenintelligenz.
Führungsruhe.
Ausdauer.
Wissen, das nicht in drei Onboarding-Wochen entsteht.

Welche Unternehmen, Arbeitgeber, Organisationen:

🔹stellen alters- und erfahrungsbewusst ein?

🔹suchen nicht nur „jung und dynamisch“, sondern reif, lösungsstark, verantwortungsfähig und anschlussfähig?

🔹haben Rollen, in denen Erfahrung wirklich gebraucht wird und nicht nur geduldet ist?

🔹wollen bessere Matches, klarere Rollen und Auswahlprozesse, die Menschen nicht vorschnell aussortieren?

🔹stellen 45plus, Ü50 und Ü60 nicht als Notlösung ein, sondern, weil sie verstanden haben, dass Erfahrung ein betriebswirtschaftlicher Wert sein kann?

🔹legen Wert auf diese Qualität und können diese auch aushalten?

Ich möchte diese Unternehmen sehen, sprechen, kennenlernen.

Nicht für eine Imagekampagne.
Weder für ein Diversity-Posting.
Noch für Altersdiversität als hübsches Etikett.
Auch nicht für ein weiteres „Wir sind offen für alle“-Statement.

Sondern weil ich erfahrene Professionals mit hoher Lösungskompetenz mit Arbeitgebern zusammenbringen möchte, die genau diese Qualität wirklich
brauchen und tragen können.

Wo sind die Arbeitgeber, die reif genug dafür sind?

Wenn der deutschen Wirtschaft rund 49 Milliarden Euro Produktionspotenzial im Jahr entgehen, dann ist es nicht mehr zu rechtfertigen, Erfahrung weiterhin durch alte Filter auszusortieren.
Das sind rund 134 Millionen Euro pro Tag.
Mehrarbeit, Krankenstand, Fehlbesetzungen, Wissensverlust und entgangene Innovationen noch nicht einmal eingerechnet.

☝Wenn Sie ein Unternehmen im DACH-Raum sind, das Erfahrung wirklich sucht, versteht und einsetzen will: Zeigen Sie sich, schreiben Sie gern in die Kommentare oder gerne direkt an mich.👇

☝Wenn ihr solche Unternehmen kennt:
BITTE markieren, weiterleiten, verbinden. Wen könnt ihr empfehlen?👇

Der nächste Schritt im Recruiting ist nicht noch mehr Reichweite
sondern bessere Matchfähigkeit.
Auf beiden Seiten.

Gute Senior Professionals suchen nicht irgendeinen Job.
Sie suchen einen Auftrag - Hashtag - der ihrer Erfahrung gerecht wird.

👉 Auch ihr Professionals seid eingeladen euch im Kommentar mit eurer Suche kurz zu zeigen!

Unternehmen, die genau das verstehen, möchte ich kennenlernen. 👇


Simone Schiele
Sparringspartnerin & Bindungsrebellin | HR-Strategin & Speakerin
4ROOMS | Führung. Entscheidung. Bindung

Viele Stellenanzeigen lesen sich wie ungelöste, interne Konflikte mit Bullet Points.Man liest es sofort, wenn man gut zw...
19/06/2026

Viele Stellenanzeigen lesen sich wie ungelöste, interne Konflikte
mit Bullet Points.

Man liest es sofort, wenn man gut zwischen den Zeilen liest.
Da soll jemand strategisch denken
und gleichzeitig alles operativ selbst abfangen.

Veränderung ist gewünscht, solange niemand im System ernsthaft irritiert wird. Führung steht in der Überschrift, im Alltag fehlt das Mandat.

Verantwortung wird erwartet, Entscheidungsspielraum bleibt unklar.

Das ist keine anspruchsvolle Rolle.
Das ist eine unaufgeräumte Organisation, die eine Person sucht,
die den Zustand aushält.

Genau an dieser Stelle scheitert Recruiting oft lange
vor der ersten Bewerbung.

Eine Stelle wird ausgeschrieben, bevor sauber geklärt ist, welches Problem tatsächlich gelöst werden muss.

Der Fachbereich formuliert Wünsche,
HR baut daraus eine Anzeige,
die Geschäftsführung nickt den Bedarf ab
und am Ende sucht man jemanden für einen Auftrag,
den intern niemand präzise genug benannt hat.

Erfahrene Professionals spüren diese Unschärfe schnell.
Sie fragen nach Mandat, Entscheidungswegen,
Führungsrealität, Konflikten und Erwartungen.
Das wirkt nur dann schwierig, wenn ein Unternehmen
selbst keine tragfähige Antwort hat.

Für mich liegt darin einer der größten
blinden Flecken im Recruiting.

Wir optimieren Karriereseiten, Anzeigen, Funnel, Active Sourcing
und Candidate Experience.
Alles wichtig.

Und die unbequemste Frage bleibt oft liegen:
Ist diese Rolle überhaupt entscheidungsreif?
Ist klar, was gesucht wird?
Und wollen wir wirklich, dass es unbequem werden könnte?
Und wie peinlich, dafür auch noch Geld ausgeben zu müssen - für Mitarbeitende, die es besser lösen könnten - alles schon selbst erlebt!

Ohne diese Klarheit produziert Recruiting Geschwindigkeit
in die falsche Richtung.
Es werden Gespräche geführt, Erwartungen aufgebaut,
Menschen bewertet und Absagen verschickt,
während die eigentliche Ursache weiterhin im System dümpelt.

Eine schlechte Stellenanzeige ist selten nur ein Textproblem.
Sie ist oft ein Führungsproblem, ein Entscheidungsproblem und
ein ungeklärter Auftrag im hübschen Layout.

👉 Kennt ihr das, oder erlebt ihr das auch?
Woran erkennt ihr in Stellenanzeigen sofort, dass intern etwas
nicht geklärt ist? 👇

Und btw. - Stellenanzeigen richtig lesen oder formulieren zu können - ist mittlerweile fester Bestandteil meiner Arbeit mit Klient:innen. 😉
Gerne nehme ich Anfragen entgegen, es kann nur besser werden.


Simone Schiele
Sparringspartnerin & Bindungsrebellin | HR-Strategin & Speakerin
4ROOMS | Führung. Entscheidung. Bindung

Viele Unternehmen haben keine Gehaltsstruktur.Sie haben gewachsene Ungerechtigkeit mit Excel-Tabelle.Wenn Gehaltspolitik...
19/06/2026

Viele Unternehmen haben keine Gehaltsstruktur.
Sie haben gewachsene Ungerechtigkeit mit Excel-Tabelle.

Wenn Gehaltspolitik aus Bauchgefühl, Männernetzwerk und Einzelfalllogik besteht, wird's bald ungemütlich.

Weil Unternehmen künftig offenlegen müssen, was Kollegin Müller
oder Kollege Schmidt - in vergleichbaren Rollen exakt verdienen,
wenn gefragt wird.

Der Punkt ist:
Unternehmen müssen erklären können, warum Menschen in vergleichbaren Rollen unterschiedlich bezahlt werden.

Nach welchen Kriterien wird eingestuft?
Nach welchen Faktoren entwickelt sich Gehalt?
Was ist gleiche oder gleichwertige Arbeit?
Welche Unterschiede sind sachlich begründbar?
Welche nicht?

Genau da beginnt die Nervosität.
Nicht umsonst schießen seit Monaten Workshops, Schulungen, Handlungsempfehlungen, Arbeitsrechtsformate und Beratungsangebote zu diesem Thema aus dem Boden.

Weil viele Unternehmen sehr genau wissen:
Da liegt etwas unter der Oberfläche.

Alte Verträge.
Einzeldeals.
Verhandlungsmacht.
Führungslieblinge.
Marktdruck.
Intransparente Zulagen.
Historische Sonderlösungen.
Uneinheitliche Eingruppierungen.
Entscheidungen, die nie sauber begründet wurden.

Das wird jetzt nicht mehr so leicht wegmoderiert.
Ab Juni 2026 wird es ernst mit der Entgelttransparenz.

Dann reicht es nicht mehr, Fairness auf die Karriereseite zu schreiben.
Unternehmen müssen zeigen, ob ihre Vergütungslogik belastbar ist.

Ich wundere mich ehrlich gesagt, wie leise es dazu noch ist.
Alle reden über KI.
Fachkräftemangel.
Employer Branding.
New Work.

Kaum jemand spricht darüber, was passiert, wenn
Mitarbeitende künftig berechtigt fragen:

Warum:
- bin ich so eingestuft?
- entwickelt sich mein Gehalt langsamer als das anderer?
- wird diese Rolle anders bewertet?
- gibt es Unterschiede zwischen Männern und Frauen in
vergleichbaren Positionen?

Und wer kann das nachvollziehbar erklären?
Das ist kein kleines HR-Projekt.
Das wird ein Stresstest für Führung.

Denn Gehaltstransparenz prüft nicht nur Zahlen.
Vielmehr Entscheidungsqualität.
Führungskultur.
HR-Gestaltungsmacht.

Und, ob Unternehmen eine echte Gehaltsarchitektur haben
oder nur historisch gewachsene Ausnahmen.

Führungsspitzen fürchten nicht die Transparenz.
Sie fürchten die Begründung und Diskussion.
Transparenz schafft selten das Problem.
Sie macht nur sichtbar, was längst da war.

Genau deshalb wird dieses Thema größer, als viele gerade
wahrhaben wollen.
Nicht nur juristisch auch administrativ.

Und kulturell.
Weil nichts Bindung schneller beschädigt als das Gefühl:
Hier wird nicht fair entschieden.
Und nichts Vertrauen stärker stabilisiert als eine Antwort,
die nachvollziehbar, belastbar und respektvoll ist.

Hier wird Kommunikation wichtiger denn je, das regelt keine KI.
Ein ehrlicher Test, ob Unternehmen Fairness & Equal Pay nur behaupten
oder tatsächlich organisiert haben. Bereit für ein Gespräch? 👇


Simone Schiele
Sparringspartnerin | HR-Strategin
4ROOMS | Führung. Entscheidung. Bindung

Wie genau sucht ihr eigentlich euer Personal aus? 🤔 Sehr viele Unternehmen haben keinen Maßstab im Recruiting.Sie haben ...
18/06/2026

Wie genau sucht ihr eigentlich euer Personal aus? 🤔

Sehr viele Unternehmen haben keinen Maßstab im Recruiting.
Sie haben Vorlieben und entscheiden nach Vorlieben.

Ehrlich jetzt.

Nach welchen Kriterien?
Nach dem Problem, das gelöst werden soll?
Nach der Wirkung, die jemand entfalten soll?
Nach den Kosten, die entstehen, wenn die Rolle falsch oder gar nicht
besetzt wird?

Oder doch eher nach dem üblichen Einkaufszettel?

jung
dynamisch
günstig
Studium
Bachelor
Master
ein paar Schlagworte aus der Anzeige - copy & paste
und bitte maximal passend zum Bestehenden

Das ist kein Benchmark.
Das ist bequemes Recruiting von der Stange.

Und bevor das jetzt missverstanden wird:
Das ist KEIN Bashing gegen junge Bewerbende.

Jung ist in dieser Logik nur ein Code für:

günstiger
formbarer
leichter anpassbar
bequemer im System.

Das Thema ist nicht jung.
Das Problem ist, wie „jung“ in vielen Auswahlprozessen still mitgedacht wird.

Denn ein echter Maßstab fragt nicht:
Wer sieht auf dem schicken CV am ähnlichsten aus?
Sondern:
Wer kann unter diesen Bedingungen, in diesem System, mit diesem Team, für dieses Problem die tragfähigste Lösung sein?

Dafür müsste man allerdings erst mal sauber denken:

Was genau suchen wir eigentlich?
Woran messen wir Wirkung?
Was kostet es uns, wenn das Problem ungelöst bleibt?
Welche Erfahrung, Reife, Klarheit oder Führungsstärke braucht es wirklich?
Und was davon ist uns das wert?

Genau da wird es für viele schon unangenehm.
Weil dann auffällt,
dass nicht nach Lösungen ausgewählt wird,
sondern nach Vergleichbarkeit.

Nicht nach Wirkung,
sondern nach Gewohnheit.
Nicht nach dem besten Beitrag,
sondern nach dem sichersten Bauchgefühl.

Und dann wundert man sich über Fehlbesetzungen, Reibung, Fluktuation und endlose, teure Suchschleifen.

Erfahrene Menschen passen in diese Logik schon gar nicht hinein,
weil sie meist eben nicht:

mehr günstig sind
beliebig formbar sind
alles unwidersprochen mittragen
und sehr wohl einen eigenen, denkenden Kopf haben.

Für starke Systeme ist das ein Gewinn,
für schwache oft ein Störfaktor.

Recruiting ist keine Lebenslauf-Parade.
Es ist eine Entscheidungsaufgabe.

Und solange Unternehmen Besetzungslogik mit Oberflächenvergleich verwechseln, werden sie weiter Menschen einstellen, die gut ins Raster passen und nicht zwingend das Problem lösen.

👉 Woran messt ihr eigentlich, ob jemand für genau dieses Problem, in genau diesem System, unter genau diesen Bedingungen die richtige Besetzung ist? 👇

Wie läuft das in eurem Recruiting? Ist Auswahllogik relevant für euch, dann lasst uns darüber sprechen, ich unterstütze dabei.


Simone Schiele
HR-Strategin | Sparringspartnerin |

Hashtag

Adresse

Wietzendorf
29649

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Montag 09:00 - 18:00
Dienstag 09:00 - 18:00
Mittwoch 09:00 - 18:00
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Freitag 09:00 - 18:00

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