12/01/2026
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Sehet was mir heute widerfuhr!
Dort oben auf der Z***e des Berges thronte ich, der wunderschöne Gentledog namens Al Capone , auf jenen hölzernen Gleitbrettern, die meine ritterliche Gestalt nur noch vortrefflicher erscheinen ließen. In mein kostbares türkisfarbenes Ornat gewandet, blickte ich erhaben auf das gemeine Volk im Tale hinab. Ich war das Ebenbild der Vollkommenheit, ein Monument der Eleganz im ewigen Weiß.
Doch das Schicksal ist ein launisches Weib! Ein winziges Stäubchen wagte es, meine wundervolle Lakritznase zu liebkosen. Dabei geschah ein Fauxpas sondergleichen! Ein "Hatschieeee" entfuhr mir – nicht als bloßes Niesen, nein, als ein donnerndes Grollen, so gewaltig wie das Brüllen eines Titanen, der die Grundfesten der Welt aus den Angeln hebt!
Dieses heftige Beben löste ein weißes Ungetüm aus, eine Lawine, die so gigantisch und unaufhaltsam war wie das Heer des Xerxes. Sie riss mich hinweg, und ehe ich meine Fassung wiedergewinnen konnte, ward ich zum Kern eines runden, wirbelnden Kerkers aus feinstem Pulverschnee. Welch unwürdige Szene! Ich kugelte den Hang hinab, wobei nur meine edlen Läufe samt der Skier und mein stolzer Schweif aus diesem frostigen Gefängnis ragten, als suchten sie verzweifelt nach der verlorenen Haltung.
Am Ende dieses rasanten Abstiegs blieb ich alsbald in der Gestalt eines Schneemanns stecken. Mein Haupt, noch immervon unerschütterlichem Adel gezeichnet, ragte einsam aus der obersten Kugel hervor, während ich starr wie eine Statue in der Kälte verharrte! Ich muss mich nun eiligst zurückziehen und im Scheine des Kaminfeuers prüfen, ob mein kostbares Ausgehfell durch dieses weiße Inferno einen bleibenden Schaden genommen hat.