31/08/2026
➡️ 78 % weniger Schlamm – rund 3.000 m³ Teichvolumen zurückgewonnen
Ende Mai 2024 startete in Linden und Wapelfeld unser Pilotprojekt zur biologischen Entschlammung von Teichkläranlagen. Ziel war es, die Leistungsfähigkeit unseres Verfahrens unter realen Bedingungen nachzuweisen und damit eine Grundlage für dessen Zulassung in Schleswig-Holstein zu schaffen.
Wissenschaftlich begleitet und bewertet wurde das Projekt durch das Institut für Abwasserwirtschaft und Gewässerschutz (AWW) der TU Hamburg.
Jetzt, gut zwei Jahre später, liegt der Bericht zur Teichkläranlage Wapelfeld vor.
➡️ Das Ergebnis: Das Schlammvolumen wurde um rund 3.000 m³ bzw. 78 % reduziert.
Besonders bemerkenswert ist dabei die Entwicklung nach dem Ende der aktiven Behandlung: Rund 50 % der gesamten Volumenreduktion wurden erst in den darauffolgenden Monaten sichtbar.
Zwischen November 2024 und Mai 2026 nahm das Schlammvolumen weiter deutlich ab – obwohl die aktive Behandlung bereits beendet war. Neben weiterlaufenden biologischen Prozessen spielen dabei auch physikalische Vorgänge wie Setzung, Konsolidierung und Entwässerung des Sediments eine Rolle.
➡️ Das zeigt: Die Wirkung endet nicht zwangsläufig mit dem letzten Behandlungstag.
Für die Teichkläranlage Wapelfeld bedeutet das heute vor allem eines: Rund 3.000 m³ nutzbares Teichvolumen wurden zurückgewonnen – eine mechanische Entschlammung ist derzeit nicht erforderlich.
👉 Den vollständigen Bericht findet Ihr hier:
www.blueplanet-germany.com/uploads/Downloads/20260828BerichtBeprobungWapelfeld_signiert.pdf
Und es geht weiter: In Kürze erwarten wir auch den Abschlussbericht zur Teichkläranlage Linden.
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