29/01/2022
Achtung, wenn das Telefon nur einmal läutet!
Ping-Calls: Die Anrufe werden meist nach dem ersten oder zweiten Läuten wieder beendet. Wer aus Höflichkeit oder Neugierde zurückruft, tappt in die Kostenfalle. Bei unbekannten, verdächtigen Nummern gilt: Nicht abheben und nicht zurückrufen!
Wenn Sie einen Anruf in Abwesenheit auf Ihrem Handy oder Smartphone vorfinden, rufen Sie nicht voreilig zurück. Es könnte sich um einen Ping-Call gehandelt haben. Ping-Anrufe beziehungsweise Ping-Calls sind Anrufe, bei denen Kriminelle einen Rückruf durch Sie erreichen möchten. Dies tun sie, indem sie nach kurzem Läuten auflegen und einen verpassten Anruf auf Ihrem Telefon hinterlassen. Ein Rückruf kann hohe Kosten verursachen, denn es handelt sich um Mehrwertnummern.
Wie schützen Sie sich?
Folgende Tipps können Sie befolgen, damit Sie nicht Opfer von Ping-Calls werden:
-Ausländische Vorwahl? Rufen Sie nur zurück, wenn Sie einen entsprechenden Anruf erwarten!
-Unsicher? Googeln Sie nach der Vorwahl und unter Umständen der gesamten Nummer. Bei betrügerischen Anrufen stoßen Sie so in aller Regel auf Warnungen.
-Verdacht bestätigt? Blockieren Sie die Nummer und rufen Sie nicht zurück.
-Mehrwertnummern vollständig blockieren? Bei den meisten Mobilfunkanbietern haben Sie die Möglichkeit, Mehrwertdienste zu blockieren.
-Apps installieren? Für die meisten Smartphones finden Sie passende Apps, die sämtliche eingehenden Anrufe auf ihre Vertrauenswürdigkeit überprüfen und entsprechend warnen.
Woher haben die Kriminellen Ihre Nummer?
Wie die Kriminellen an Ihre Nummer gelangen, ist leider nicht immer nachvollziehbar. Ist diese nicht in öffentlichen Registern oder im Telefonbuch veröffentlicht, so können sie beispielsweise auch durch Datenbanklecks in den Händen der BetrügerInnen landen. Geben Sie Ihre Nummer im Internet daher nur bekannt, wenn Sie sich sicher sind, es mit einem vertrauenswürdigen Angebot zu tun zu haben.