Lese-Zeichen; Lerntraining und Emotionscoaching für Jung und Alt

Lese-Zeichen; Lerntraining und Emotionscoaching für Jung und Alt Wir helfen bei besonderen Schul-, Lern- und Leistungsproblemen.

Beratung, Diagnose und Training bei Legasthenie / LRS, Dyskalkulie / Rechenschwäche, Schulangst und Lernblockaden
wingwave Emotions-Coaching bei Stressoren aller Art
Uns gibt es nicht nur in Gevelsberg, sondern auch in Wuppertal-Barmen, Hattingen und in Ihrer Firma / Ihrem Verein

Was hat ein Plüschtier in der Lerntherapie zu suchen?Neuer Blogartikel
09/05/2026

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Teamsitzungsvorbereitung mal anders. Unser Jubiläum naht, ihr dürft gespannt sein ;)  ̈um
24/01/2026

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Es ist so toll, wie die Kinder auf den Elf reagieren. Sie stehen davor, unterhalten sich über ihn, lesen ihm vor, rechne...
08/12/2025

Es ist so toll, wie die Kinder auf den Elf reagieren. Sie stehen davor, unterhalten sich über ihn, lesen ihm vor, rechnen seine Aufgaben und lachen über seinen Streich. 🧑‍🎄🎄

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08/12/2025

Bei uns ist letzte Woche ein Weihnachtself eingezogen. Theo. Er macht den Kindern viel Freude, mit allerlei Späßen und kleinen Aufgaben. 🧑‍🎄

Liebe Eltern, Kinder und Interessierte, in der oft trubeligen Vorweihnachtszeit möchten wir Ihren Kindern eine kleine Au...
14/11/2025

Liebe Eltern, Kinder und Interessierte,

in der oft trubeligen Vorweihnachtszeit möchten wir Ihren Kindern eine kleine Auszeit anbieten.
Ioanna Triantafillidou, unsere liebe Kollegin hier im Lese-Zeichen, lädt zu einem liebevoll gestalteten Entspannungsworkshop für Kinder und Jugendliche ein.

In kleinen Gruppen lernen die Kinder verschiedene Entspannungstechniken kennen – etwa Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung und Übungen zur Selbstregulation und Selbstliebe, die auch zu Hause gut angewendet werden können.

📅 Wann: 22.–23. Dezember
🕙 Kids (6–11 Jahre): 11:00–12:30 Uhr
🕐 Jugendliche (12–18 Jahre): 13:00–14:30 Uhr
📍 Wo: Lese-Zeichen, Hatzfelder Straße 61, 42281 Wuppertal
💶 Kosten: 30 € (inkl. Getränke & Snacks)

Bitte bringt bequeme Kleidung, eine Decke, ein Kissen und – falls vorhanden – eine Matte mit.

Weitere Informationen finden Sie im beigefügten Flyer.
Anmeldungen sind direkt möglich unter
📞 0152 – 56 55 90 01 oder ✉️ [email protected]

Herzliche Grüße
Das Team des
Lese-Zeichens

LRS in der Schule – was Eltern wissen solltenNachteilsaugsleich, BASS und Ihre MöglichkeitenBei vielen Kindern beginnt e...
07/11/2025

LRS in der Schule – was Eltern wissen sollten
Nachteilsaugsleich, BASS und Ihre Möglichkeiten

Bei vielen Kindern beginnt es ganz unauffällig:
Ein paar verdrehte Buchstaben, Probleme beim Vorlesen, Tränen bei den Hausaufgaben.
Und irgendwann steht er im Raum: der Verdacht auf eine Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) oder Legasthenie.
Für viele Eltern ist das ein Schock. Verständlich. Denn sofort tauchen die ersten Fragen auf:
Was bedeutet das für mein Kind? Wird es jetzt abgehängt? Und vor allem – was kann die Schule tun?
Doch keine Sorge, Sie haben Rechte, es gibt Möglichkeiten.
Lassen Sie sich mit diesem Text und der Checkliste unterstützen.

Was die Schule leisten muss: Die BASS NRW
Vielleicht haben Sie den Begriff schon einmal gehört?
„BASS.“ ist die Abkürzung für die Amtliche Sammlung der Schulvorschriften in NRW.
Dort ist geregelt, was Schulen tun sollen bzw. können, wenn ein Kind besondere Schwierigkeiten beim Lesen oder Schreiben hat.
Im Abschnitt BASS 14-01 Nr. 1 heißt es:
„Schülerinnen und Schüler mit besonderen Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und/oder Rechtschreibens erhalten individuelle Unterstützung im Unterricht. Darüber hinaus können Maßnahmen des Nachteilsausgleichs gewährt werden.“
Das klingt zunächst abstrakt. Doch was bedeutet das im konkreten Schulalltag?

Nachteilsausgleich – was steckt dahinter?
Stellen Sie sich vor, ein Kind läuft mit einem schweren Rucksack einen Marathon – während die anderen leichtfüßig davoneilen.
Genau dieses Ungleichgewicht versucht der Nachteilsausgleich auszugleichen.
Es geht nicht darum, Anforderungen zu senken – sondern Bedingungen fairer zu gestalten.
Damit das Kind trotz LRS zeigen kann, was es weiß.
Typische Maßnahmen sind zum Beispiel:
• Zeitverlängerung bei Klassenarbeiten
• Keine Bewertung der Rechtschreibung in bestimmten Fächern
• Mündliche Leistungen statt schriftlicher Arbeiten
• Hilfsmittel, wie größere Schrift oder Vorlesesoftware
• Zusätzliche Pausen, wenn Prüfungen länger dauern

Wie stellen Eltern einen Antrag?
Wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihr Kind einen Nachteilsausgleich benötigt, gehen Sie am besten schrittweise vor:
1. Gespräch mit der Lehrkraft suchen – Fragen Sie, wie sich die Lese-Rechtschreib-Problematik im Schulalltag zeigt und ob bereits Fördermaßnahmen laufen.
2. Fachliches Gutachten besorgen – Lassen Sie die Schwierigkeiten durch einen Kinderarzt, eine Psychologin oder eine Lerntherapeutin bestätigen.
3. Schriftlichen Antrag an die Schule stellen – Ein formloses Schreiben genügt. Wichtig ist, dass Sie sich auf BASS 14-01 Nr. 1 beziehen.
4. Gespräch über Maßnahmen führen – Die Schule ist verpflichtet, Sie einzubinden und gemeinsam geeignete Maßnahmen zu besprechen.
5. Regelmäßige Überprüfung – Ein Nachteilsausgleich gilt in der Regel nur für ein Schuljahr und wird danach erneut betrachtet.
Und wenn Sie das Gefühl haben, dass nichts passiert? Dann haben Sie das Recht, sich an die Schulaufsicht oder die schulpsychologische Beratungsstelle zu wenden. Lassen Sie sich nicht abspeisen – Ihr Anliegen ist berechtigt.

Gibt es gute und schlechte Zeitpunkte?
Ja – tatsächlich gibt es Zeitpunkte, die sich besser eignen als andere.
Gute Zeitpunkte:
• Vor Beginn eines neuen Schuljahres – so kann der Nachteilsausgleich direkt mit eingeplant werden.
• Vor wichtigen Prüfungsphasen – etwa bei Vergleichsarbeiten oder Zentralprüfungen.
• Wenn eine Diagnose frisch vorliegt – dann ist der Bedarf klar belegt und die Schule kann direkt reagieren.
Weniger geeignete Zeitpunkte:
• Kurz vor den Sommerferien – hier fehlt oft die Zeit, um noch etwas umzusetzen.
• Mitten im Schuljahr ohne neue Informationen – der Antrag wird dann schnell aufgeschoben.
Fazit: Besser jetzt als nie. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Kind Unterstützung braucht, dann handeln Sie. Warten Sie nicht auf den „perfekten Moment“.

Ihre Rechte als Elternteil
Viele Eltern wissen nicht, was ihnen eigentlich zusteht.
Sie haben das Recht…
• eine individuelle Förderung für Ihr Kind einzufordern
• am Förderplan mitzuwirken – das heißt, Sie werden einbezogen
• bei Vorliegen eines fachlichen Gutachtens (z. B. vom Kinderarzt, Psychologen oder Lerntherapeuten) einen Nachteilsausgleich zu beantragen
• sich bei Unklarheiten an die Schulpsychologie oder Schulaufsicht zu wenden
Die Schule muss den Antrag ernst nehmen – und kann ihn nicht einfach „ablehnen“, weil es gerade nicht passt.

Was Lehrkräfte wissen sollten
Auch für Lehrkräfte gilt: Der Nachteilsausgleich ist keine Extrawurst, sondern ein rechtlich abgesichertes Instrument für mehr Fairness.
Wichtig ist:
• Fördermaßnahmen sollten Teil der Lernplanung sein – nicht etwas, das nebenherläuft
• Der Kontakt mit Eltern und Fachleuten hilft, bessere Lösungen zu finden
• Und ganz ehrlich: Es ist kein „Bonus“, sondern ein Weg, Kindern gerecht zu werden, die unter anderen Bedingungen dieselbe Leistung erbringen könnten

Was bringt das alles?
Ein Nachteilsausgleich kann viel bewirken – aber eben nicht alles.
Hier ein Blick auf beide Seiten:
Vorteile:
✅ weniger Frust und Überforderung
✅ mehr Sicherheit bei Prüfungen
✅ bessere Noten trotz LRS
✅ mehr Selbstvertrauen
✅ rechtlich abgesichert – für Lehrkräfte und Eltern
Aber:
⚠️ Er löst nicht das Grundproblem – nur dessen Bewertung
⚠️ Manche Kinder fühlen sich dadurch „anders“
⚠️ Ohne echte Förderung (z. B. durch eine Lerntherapie) bleibt es oft beim Trostpflaster
⚠️ Die Umsetzung ist von Schule zu Schule verschieden
⚠️ Manche Eltern hoffen auf eine schnelle Lösung – die es so leider nicht gibt

Mein Fazit
Ein Nachteilsausgleich ersetzt keine Therapie.
Er kann kein kaputtes Schulsystem reparieren.
Und auch keine Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Kind.
Aber er kann helfen.
Er kann entlasten. Mut machen. Stabilisieren.
Und manchmal ist genau das der kleine Unterschied, der Großes bewirkt.
Denn jedes Kind hat das Recht, gesehen zu werden.
Und eine faire Chance verdient es sowieso.

Bonus:
Eine Checkliste zum Ausfüllen mit zeitlichen Empfehlungen gibt es hier:
https://lese-zeichen.com/lrs-in-der-schule-was-eltern-wissen-sollten/

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Teamsitzung: ergänzende Kompetenzen zum Thema optisches (Arbeits-)gedächtnis. Stunden voller Energie, Lachen und Begeisterung. DANKE!

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Wuppertal
42281

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