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Devisen: US-Dollar nach enttäuschenden Wirtschaftsdaten unter Druck Der Dollar war am Freitagmorgen mit der asiatischen ...
18/09/2020

Devisen: US-Dollar nach enttäuschenden Wirtschaftsdaten unter Druck

Der Dollar war am Freitagmorgen mit der asiatischen Sitzung gefallen, da enttäuschende US-Beschäftigungsdaten sowohl die Wirtschaftsaussichten als auch die Anlegerstimmung dämpften.

Der U.S. Dollar Index, der den Dollar gegenüber einem Korb anderer Währungen abbildet, fiel bis 6:48 Uhr um 0,05% auf 92,927.

Lesen Sie auch: Ausverkauf am Aktienmarkt, auch der US-Dollar kommt unter die Räder

Die am Donnerstag veröffentlichten Beschäftigungsdaten zeigten, dass die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung langsamer fielen als erwartet. In der vergangenen Woche wurden 860.000 Anträge eingereicht, während die Prognose bei 850.000 lag.

Die Anleger verarbeiten noch immer die am Mittwoch getroffene politische Entscheidung der US Federal Reserve, die für die kommenden Jahre niedrige Zinssätze versprach und gleichzeitig ihre BIP-Prognose für 2020 nach oben korrigierte.

Der USD/JPY stieg um 0,07% auf 104,80. Die Bank of Japan (BoJ) ließ ihre Geldpolitik wie allgemein erwartet unverändert.

"Der Dollar/Yen ist über Nacht schon fast zu stark gefallen, wenngleich er bereits seit Montag rückläufig ist", sagte der Währungsstratege von Mizuho Securities, Masafumi Yamamoto, im Gespräch mit Reuters.

Am Donnerstag kam es zu einer weiteren Flucht aus US-Tech-Aktien, was den Dollar ebenfalls schwächte. "Damit der Dollar seinen Aufwärtstrend wieder aufnehmen kann, muss der Markt dafür sorgen, dass die US-Aktien eine Pause der Korrektur einlegen", fügte Yamamoto hinzu.

Der AUD/USD stieg um 0,08% auf 0,7318 und der NZD/USD legte um 0,41% auf 0,6782 zu.

Der USD/CNY ging um 0,11% auf 6,7556 zurück. Obwohl der Yuan seit den Tiefs von Ende Mai gegenüber dem Dollar um mehr als 6% gestiegen ist, machen sich einige Investoren Sorgen über den raschen Anstieg.

Der GBP/USD sank um 0,10% auf 0,1259. Die Bank of England (BOE) kündigte am Donnerstag an, dass sie die Möglichkeit von Minuszinsen weiter prüfen werde, um der steigenden Zahl von COVID-19-Fällen, höherer Arbeitslosigkeit und der Möglichkeit eines harten Brexit entgegenzuwirken. Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula Von der Leyen, gab jedoch zu verstehen, dass sie "überzeugt sei, dass ein Handelsabkommen mit Großbritannien immer noch möglich sei", was dem Pfund einen Auftrieb gab.

18/09/2020

USD/JPY: Der Rückgang ist noch lange nicht vorbei

Da der amerikanische Dollar nach wie vor schwach ist, handelt der USD/JPY am neuen Monatstief. Das Paar fiel bis auf 104,29 und es handelt aktuell nicht weit darüber, bereit, das Monatstief vom Juli bei 104,18 zu durchbrechen, berichtet FXStreet Chefanalystin Valeria Bednarik.

Wichtige Zitate
"Japan veröffentlichte die nationalen Inflationszahlen für August, welche die Erwartungen verfehlten. Der jährliche VPI stieg nur um 0,2%, während die Kerninflation erwartungsgemäß bei -0,4% lag. Die US-Sitzung wird die vorläufige Schätzung des Index der Michigan Verbraucherstimmung für September mit sich bringen, der sich von 74,1 im August auf 75 verbessern soll."

"Der 4-Stunden-Chart zeigt, dass der USD/JPY weiterhin unterhalb des rückläufigen 20 SMA notiert, während sich die größeren langsam nach Süden drehen, deutlich oberhalb der kürzeren, was für ein kurzfristig starkes Verkaufsinteresse spricht. Die technischen Indikatoren sind richtungslos, wenn auch weit im negativen Bereich."

"Das unmittelbare Unterstützungsniveau liegt mit dem Juli Monatstief bei 104,18, wobei ein Bruch darunter einen steileren Rückgang erwarten lässt."

Bitcoin-Kurs über 11.000 US-Dollar, über eine Million aktive AdressenDie aktiven BTC-Adressen nähern sich dem Allzeithoc...
18/09/2020

Bitcoin-Kurs über 11.000 US-Dollar, über eine Million aktive Adressen

Die aktiven BTC-Adressen nähern sich dem Allzeithoch, während die Reserven an Börsen schwinden. Das Marktupdate.

Der Bitcoin-Kurs (BTC) hat die 11.000-US-Dollar Marke überwunden. Mit 11.022 US-Dollar hat die Krypto-Leitwährung zu Redaktionsschluss die psychologisch wichtige Marke geknackt. Mit einem Plus von 0,6 Prozent auf Tagessicht scheint sich der Bitcoin-Kurs mit einem Sprint ins Wochenende zu verabschieden. Im Wochenvergleich kann die größte Kryptowährung um 6 Prozent zulegen.

Bitcoin-Kurs im Wochenchart
Bitcoin-Kurs legt zu: Über eine Million aktive Adressen
Mit dem Kursanstieg der vergangenen Wochen hat die Anzahl aktiver Bitcoin-Adressen wieder die magische Zahl von einer Million geknackt. Mit aktuell 1.108.815 Adressen, von denen BTC versendet oder empfangen worden, bewegen sich die aktiven Adressen auf Jahreshoch-Niveau.

Wie aus der Grafik hervorgeht, korreliert der Bitcoin-Kurs indirekt mit der Anzahl aktiver Adressen. Dass sich die aktiven Adressen allmählich dem Allzeithoch aus 2017 nähern, deutet somit auf einen Aufwärtstrend hin.

Folgerecht steigen auch die Adressen, in denen 0,1 Bitcoin oder weniger verwahrt sind. Über drei Millionen Adressen zählt das Netzwerk aktuell, Tendenz steigend.

Bitcoin-Schwund an Börsen
Derweil sinken die Bitcoin-Reserven an den Börsen auf einen absoluten Tiefstwert. Ein positiver Indikator, schließlich deutet der BTC-Schwund auf eine steigende BTC-Akkumulation von Anlegern hin und zeugt von einer regen Nachfrage nach dem Asset.

Trotz des großen Abzugs besteht kein Grund zu Sorge, dass den Exchanges die Bitcoin ausgehen könnten. Mit über 2,6 Millionen BTC sind die Börsen noch sehr gut bestückt.

Blickt man auf die Performance des UTXO-Sets haben Anleger derzeit auch allen Grund, zuzuschlagen. Die absolute Mehrheit des unspent transaction outputs liegt mit über 90 Prozent im Plus. Folglich ist dem Netzwerk der überwiegende Anteil aller nicht transferierten BTC bei einem niedrigeren Bitcoin-Kurs zugeführt worden. Oder kurz: Die meisten Anleger haben mit einem Bitcoin-Investment Gewinne erzielt.

Die Gewinnmarge veranlasst die meisten Miner, ihre BTC aktuell am Markt zu veräußern. Der Miner‘s Rolling Inventory (MRI) von Bytetree ist auf 102 Prozent gestiegen und zeigt somit an, dass mehr Miner ihre BTC verschleudern denn hodln.

OKEx greift in die Tasche
Den wachsamen Augen des Transaktions-Tickers Whale Alert entgeht keine große Überweisung im Krypto-Gewässer. So auch nicht die jüngst von der OKEx-Wallet verschickten 20.000 Bitcoin im Gegenwert von knapp 220 Millionen US-Dollar. Auf eine erste Transaktion von 5.000 Bitcoin folgten kurze Zeit später drei aufeinanderfolgende Transaktionen mit ebenfalls jeweils 5.000 BTC.

Wohin das BTC-Vermögen letztlich floss, ist nicht bekannt. Die zugehörige Wallet ist laut Bitinfocharts just auf Platz 37 der vermögendsten BTC-Adressen gestiegen. Platz eins hat nach wie vor die Huobi Cold Wallet inne. 227,502 BTC liegen auf der prallgefüllten Wallet, beim gegenwärtigen Bitcoin-Kurs rund 2,4 Milliarden US-Dollar.

18/09/2020

QR-Code-Schnitzeljagd: Spektakuläres Bitcoin-Giveaway

Eine Bitcoin-Schnitzeljagd mit hohen Prämien gab es unlängst in der kalifornischen Stadt Bakersfield. Der anonyme Urheber hat sein Ziel erreicht und für Aufmerksamkeit gesorgt.

Eine Social-Media-Kampagne der besonderen Art hat ein anonymer Wohltäter in der US-amerikanischen Stadt Bakersfield im Bundesstaat Kalifornien gestartet. Vorübergehend lag das Geld in Form von Bitcoin dort förmlich auf der Straße. Der selbsternannte ‚Bitcoin Man of Bakersfield’ (BMB) setzte am 17. September einen Blog-Post ab. Darin kündigte der sich selbst als „anonymen Wachstums-Hacker und Medienmanipulator“ bezeichnende 100 QR-Code-Aufkleber an. Über diese verteilte er Bitcoin Cash (B*H) im Gesamtwert von 1.100 US-Dollar in den Straßen der Stadt. Worin besteht die Motivation dieser eigenartigen Aktion? Medienberichten zufolge ging es es bei der Aktion nicht darum, Geld aus Wohltätigkeit zu verschenken. Seine Motivation sei es gewesen, „das Bewusstsein [für Bitcoin] auf eine Weise zu verbreiten, die Spaß macht und interessant ist“.

Der Post-Inhalt dürfte vielen Lesern die Schnitzeljagden aus Kinder- und Jugendzeiten in Erinnerung rufen. Beispiel gefällig? Ein Hinweis lautet etwa: „das Gold, das Sie suchen, ist beim Priester“. Hiermit spielt der ominöse „Bitcoin Man of Bakersfield“ auf die prominente Skulptur von Pater Francisco Garces in der Stadt Bakersfield an. Dort war mit B*H in Höhe von 500 US-Dollar der lukrativste QR-Code von allen zu finden. Im Rahmen seiner ungewöhnlichen PR-Aktion fotografierte er die QR-Codes mit Photoshop. Anschließend manipulierte er die Aufnahmen dahingehend, um sie so aussehen zu lassen, als hätten sie haufenweise Likes, Shares und Kommentare auf Instagram und Facebook erhalten.

Aktion richtet sich an BTC-Newcomer
Der Bitcoin Man sagte, dass er mit seiner Geschenkaktion speziell Neulinge und solche ansprechen wolle, die BTC und B*H bislang eher skeptisch gegenüber standen. Er gab zwar zu, dass einige bestehende (oder womöglich gar frischgebackene) Krypto-Fans mehr als einen seiner Codes gesammelt hätten. Aber der anonyme Wohltäter weiß auch zu berichten, dass derjenige, der an der Garces-Statue den Hauptpreis von 500 US-Dollar abgeräumt hatte, angeblich nur sehr wenig Vorkenntnisse besaß.

Wenn Sie Kryptowährungen mögen, hören Sie auf, miteinander zu konkurrieren. Verwenden Sie Ihre Energie stattdessen darauf, [sie] mit anderen Menschen zu teilen. Sagen Sie nicht einfach jemandem, er soll Bitcoin kaufen – schicken Sie ihm Bitcoin. Zeigen Sie es ihnen.

Man könnte diese eigenartige Kampagne also durchaus als einen Appell an die Szene verstehen, an einem „Krypto-Strang“ zu ziehen. Schließlich profitieren alle Hodler von der Flüsterpost. Eine einfache Rechnung: Mehr Bitcoin-Anleger erhöhen die Nachfrage und dadurch letztlich den Kurs. Twitter-Gründer Jack Dorsey hat unlängst ein Patent-Konsortium gegründet, das ebenfalls auf das „große Ganze“ abzielt und an das gemeinsame Ziel der Krypto-Community appelliert.

„Beste Werbung“ für Bitcoin – Englische Zentralbank erwägt NegativzinsDie englische Zentralbank erwägt die Einführung ei...
18/09/2020

„Beste Werbung“ für Bitcoin – Englische Zentralbank erwägt Negativzins

Die englische Zentralbank erwägt die Einführung eines Negativzins, was für Bitcoin ein Segen sein könnte.

Eine weitere einflussreiche Zentralbank macht „beste Werbung“ für Bitcoin (BTC), indem sie in Aussicht stellt, dass Sparen zukünftig teuer werden könnte.

Wie Bloomberg von einem Treffen der englischen Zentralbank berichtet, erwägt die Bank of England (BoE) die Einführung eines Negativzins.

Negativzins könnte Bitcoin befeuern
Dazu will sich die Zentralbank nun mit der Bankenaufsicht zusammensetzen, um die Auswirkungen eines solchen Schrittes zu besprechen. Ein Negativzins würde bedeuten, dass Banken, und in Folge dessen auch Sparer, dafür bezahlen müssten, wenn sie Geld auf ihrem Konto liegen haben.

Der Hauptgrund für die etwaige Einführung ist die anhaltende Schwäche der englischen Wirtschaft durch die Corona-Krise und die Ungewissheit im Tauziehen mit der Europäischen Union um den Brexit.

„Die Zentralbank will sich angesichts der unsicheren Lage alle Optionen offenhalten“, wie ein Analyst das Vorgehen der Bank of England erklärt.

Das Britische Pfund hat am Donnerstag im Vergleich zu anderen Währungen verloren, was dadurch bedingt sein könnte, dass die Zentralbank bestätigt hatte, dass der Leitzins zunächst bei 0,1 % gehalten wird.

Verschuldung der englischen Zentralbank. Quelle: TradingEconomics/ Bank of England

Einige Krypto-Experten haben bereits auf die Nachricht der Bank of England reagiert und kommen dabei zu dem Schluss, dass die Zentralbank mit diesem Schritt sowohl ihre eigene Stellung als auch die ihrer Landeswährung untergräbt.

Zugleich gehen mit einem negativen Leitzins auch Implikationen für Kreditnehmer und Sparer einher, die beiderseits ein unbeabsichtigter Segen für Bitcoin sein könnten.

„Wow, die Bank of England erwägt die Einführung von Negativzinsen. Wenn sie das wirklich machen, müssten sie Kreditnehmern dafür bezahlen, dass sie sich Geld leihen“, wie Tyler Winklevoss erklärt. Und weiter:

„Eine bessere Werbung für Bitcoin kann man sich eigentlich nicht wünschen. Das Geld, dass sie den Kreditnehmern dann zahlen, können diese ja vielleicht nutzen, um in Bitcoin zu investieren.“
Der ehemalige Wall Street Trader Tone Vays gelangt zu einer ähnlichen Einschätzung.

„Ich glaube nicht, dass die Banken Kreditnehmern dafür Geld zahlen werden, dass sie sich welches leihen, aber sie werden die Sparer dafür zur Kasse bitten, dass sie ihr Geld auf ihren Konten deponiert haben. Was Besseres könnten sich Bitcoin-Anleger doch eigentlich gar nicht wünschen!“, wie Vays auf Winklevoss antwortet. Dahingehend ergänzt er:

„Vielen Dank Bank of England, ihr treibt die Annahme von Bitcoin voran.“

10/08/2020

Türkei Aktien waren höher zum Handelsschluss; BIST 100 kletterte um 1,41%

Türkei Aktien waren teuerer nach dem Handelsschluss am Montag, während Zugewinne im Bereich der Technologie, Sport, und Groß- und Einzelhandel zu höheren Kursen bewegten.

Der BIST 100 stieg 1,41%, zum Handelsschluss in Istanbul .

Die besten Leistungen der Saison im BIST 100 erbrachte Tumosan Motor ve Traktor Sanayi AS (IS:TMSN), welches 9,99% kletterten um bzw. 0,670 Punkte, und erreichte zum Handelsschluss 7,380. MLP Saglik Hizmetleri AS (IS:MPARK) unterdessen addierte hinzu 9,98% bzw. 1,56 Punkte, um bei 17,19 zu schliessen. Sok Marketler (IS:SOKM) war höher um 9,97% oder 1,15 Punkte bei 12,68 zum Handelsschluss.

Die schlechtesten Leistung der Saison erbrachte Bera Holding AS (IS:BERA), dessen Papiere fielen um 4,22% oder 0,320 Punkte, um bei 7,260 zum Handelsschluss zu schliessen. Ihlas Holding AS (IS:IHLAS) sank um 3,75% bzw. 0,030 Punkte, um bei 0,770 zu schliessen. Aksa Enerji Uretim AS (IS:AKSEN) war 3,54% tiefer um bzw. 0,170 Punkte und damit bei 4,630.

Steigende Aktien überwogen ansteigende auf der Börse Istanbul mit 262 zu 126 und 16 endeten unverändert.

Gold Futures für Oktober-Auslieferung war höher um 0,82% oder 16,60 auf $2.034,60 per Feinunze. Anderswo im Rohstoffhandel, WTI Öl für Auslieferung im September stieg um 2,11% oder 0,87 um zu erreichen $42,09 per Barrel, während Oktober Brent Öl Futures Kontrakt zulegte um 1,55% oder 0,69 um zu handeln bei $45,09 per Barrel.

USD/TRY war günstiger um 0,57% bei 7,2494, während EUR/TRY fiel 0,85% bei 8,5238.

Der US Dollar Index Futures war höher um 0,05% bei 93,457.

10/08/2020

Trotz Dollar-Erholung: Goldpreis pendelt recht stabil um 2.030 Dollar

Der Goldpreis stabilisiert sich am Montag nach den verstärkten Verkäufen am Freitag auf hohem Niveau. Der sich erholende US-Dollar belastet das gelbe Metall kaum. Im Fokus der Investoren steht die geplante Videokonferenz zwischen Peking und Washington am 15. August, wo über das Anfang Januar unterzeichnete Phase-1-Handelsabkommen gesprochen werden soll.

Der Gold-Future zur Oktober-Lieferung gewinnt 12,05 Dollar oder 0,59 Prozent auf 2.030 Dollar je Feinunze. Der Terminkontrakt erreichte am Freitag mit 2.078 Dollar je Feinunze ein neues Rekordhoch, konnte das Niveau aber nicht halten und zog sich zwischenzeitlich um knapp 60 Dollar zurück.

Der Preis für den unmittelbaren Handel mit physischem Gold, der so genannte Spotpreis, verliert 0,24 Prozent auf 2.030 Dollar.

"Kurz- bis mittelfristig sehen wir ein kleines Top (im Goldpreis), und aufgrund der Erholung des Dollars könnten wir im Laufe der nächsten Tage eine leichte Korrektur nach unten sehen", sagte Michael Hewson, Chefmarktanalyst bei CMC Markets UK.

Gold könne zwar im Zuge von Gewinnmitnahmen in Richtung 2.000 Dollar oder etwas darunter fallen; seinen Glanz verliert das gelbe Metall deshalb aber nicht, fügte er hinzu.

Der US-Dollar setzte seine Erholung auch am Montag fort. Der US-Dollar-Index, der den Wert des Greenbacks gegenüber sechs anderer Währungen vergleicht, steigt um 0,23 Prozent auf 93,63.

Unterstützung erhält der Greenback am Montag dank seines Status als sicherer Hafen, nachdem sich die Spannungen zwischen den USA und China wieder erhöhten. Als Reaktion auf die US-Sanktionen gegen Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam sanktionierte Peking nun die US-Senatoren Marco Rubio und Ted Cruz. Gespannt blicken die Investoren auf das Zwischenfazit der USA und China zu ihrem Handelsdeal auf einer Videokonferenz am 15. August.

Letzte Woche hat US-Präsident Donald Trump zwei chinesische Apps verboten - TikTok und WeChat. China warnte daraufhin, dass Washington "die Konsequenzen tragen" müsse.

China und die USA liegen bei mehreren Themen über Kreuz, darunter die Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie, die Handelsbeziehungen und der Umgang mit der Sonderverwaltungszone Hongkong.

Ein stärkerer Dollar belastet in der Regel den Goldpreis, weil das Edelmetall außerhalb des Dollarraums teurer wird.

Gigantische Konjunkturmaßnahmen der Regierungen und Zentralbanken sowie die Furcht vor Währungsabwertungen und einer steigenden Inflation haben die Attraktivität von Gold als Wertspeicher deutlich erhöht und den Goldpreis in diesem Jahr bislang um 32 Prozent in die Höhe getrieben. Angesichts der starken Rallye der letzten Monate wäre es daher "nur gesund für den Markt, auch mal etwas Luft aus dem Ballon herauszulassen", glaubt Charlie Nedos, Marktstratege bei der LaSalle Futures Group.

Gold könnte problemlos seinen gleitenden 10-Tage-Durchschnitt bei 2.011 Dollar testen, bevor es wieder nach oben geht, fügte er hinzu.

Der Silber-Future steht am Montag 2,77 Prozent höher bei 28,92 Dollar je Unze. Das Tageshoch liegt bislang bei 28,83 Dollar und das Tief bei 27,96 Dollar.

Hinweis: Hier geht es zur Seite mit den Rohstoff-Future-Kursen, hier zum Gold-Chart, hier zur technischen Gold-Übersichtsseite und hier zu den Gold-Einzelkontrakten. Die wichtigsten Wirtschaftsereignisse des Tages finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

Börse kompakt: Fünf Dinge, die für Anleger heute wichtig sind - 10. August 2020 China greift in Hongkong durch und sankt...
10/08/2020

Börse kompakt: Fünf Dinge, die für Anleger heute wichtig sind - 10. August 2020

China greift in Hongkong durch und sanktioniert US-Beamte. US-Präsident Trump unterzeichnet vier Exekutivverordnungen, die die Lücke schließen sollen, die Abgeordneten hinterlassen haben, als sie sich nicht auf eine Verlängerung des zusätzlichen Arbeitslosengeldes einigen konnten. Deutsche Firmen sehen Störungen des öffentlichen Lebens, die weitere 9 Monate andauern, und Rohöl erholt sich, da Saudi Aramco (SE:2222) einen optimistischen Ausblick abgab. Folgendes müssen Sie am Montag, den 10. August, zum Geschehen an den Finanzmärkten wissen.

1. China greift in Hongkong durch und sanktioniert US-Politiker
China verhaftete Jimmy Lai, einen der reichsten und bekanntesten Verleger Hongkongs, wegen des Verdachts der Absprache mit ausländischen Agenten, was die neuen Machtverhältnisse in der ehemaligen britischen Kronkolonie seit der Einführung eines neuen Sicherheitsgesetzes zu Beginn des Jahres deutlich macht.

Aktien von Lais Firma Next Digital, deren Kurs bereits in Erwartung staatlicher Maßnahmen gegen ihn zusammengebrochen war, haben auf die Nachrichten mehr als vervierfacht.

Peking sagte auch, es werde elf US-Politiker mit Sanktionen belegen, darunter die Senatoren Ted Cruz und Marco Rubio, als Reaktion auf die US-Sanktionen, die letzte Woche gegen dieselbe Anzahl chinesischer Beamter angekündigt wurden.

Auf die US-Sanktionen wird wahrscheinlich in den nächsten ein oder zwei Monaten eine Liste des Finanzministeriums folgen, in der alle Organisationen aufgeführt sind, die derzeit gegen die Sanktionen verstoßen. Laut Autonomous Research könnte diese auch Chinas staatliche Geschäftsbanken und politische Banken umfassen.

2. Trump versucht die Lücke zu schließen
Präsident Donald Trump erließ vier Durchführungsverordnungen, um die Zahlung eines erhöhten Arbeitslosengeldes teilweise zu verlängern, was eine Lücke schließen soll, die durch das Unvermögen der Republikaner und Demokraten im Kongress entstanden ist, sich auf ein neues Paket wirtschaftlicher Hilfsmaßnahmen zu einigen.

Unsicherheiten über die Rechtmäßigkeit der Verfügungen könnten jedoch bedeuten, dass ihre Auswirkungen sowohl auf das Leben gewöhnlicher Amerikaner als auch auf die Psychologie des Marktes begrenzt ausfallen, warnten Analysten.

Trumps Anordnungen würden die wöchentlichen Schecks verlängern, die im Rahmen des CARES-Gesetzes an Haushalte gesendet werden, aber den Betrag von 600 auf 400 US-Dollar senken. Darüber hinaus möchte Trump, dass die Bundesstaaten ein Viertel dieser Rechnung bezahlen.

"Wir gehen weiterhin davon aus, dass bis Ende August ein Paket im Wert von mindestens 1,5 Billionen US-Dollar in Kraft treten wird, aber das Risiko, dass keine weiteren gesetzgeberischen Maßnahmen ergriffen werden, hat zugenommen und könnte eine Bedrohung für die aufkeimende Erholung darstellen", schrieben Goldman Sachs (NYSE:GS) Analysten unter der Leitung von Jan Hatzius am Wochenende.

3. US-Aktien auf Richtungssuche
Ohne klare Marschrichtung mit Blick auf das Konjunkturpaket, dürften die US-Aktienmärkte gemischt in die neue Handelswoche starten. Unterdessen erholte sich der Dollar nach schweren Verlusten.

Der Dow-Future stieg um 104 Punkte oder 0,2%, während der S&P 500-Future um 0,2% zulegte. Für den Nasdaq 100-Future ging es um weniger als 0,1% nach unten.

In Sachen Berichtssaison stehen heute Barrick Gold (NYSE:GOLD), Duke Energy, Tencent Music Entertainment, Marriott, WorldPay, Liberty Media Sirius, Occidental Petroleum und Royal Caribbean auf der Agenda.

4. Unternehmen rechnen mit Einschränkungen für 9 weitere Monaten
Wie lange wird es dauern, bis sich das Leben nach dem Coronavirus wieder normalisiert? Rund 9 Monate, so das Ergebnis einer Umfrage des Münchner Think-Tanks Ifo unter deutschen Firmen.

Das Ifo-Institut sagte, dass die Sport- und Freizeitindustrie sowie die Kunst- und andere Unterhaltungsbranche die längste Zeit bis zum nächsten Sommer mit Unterbrechungen zu kämpfen haben werden. Die Getränke- und Pharmaunternehmen sehen die Dinge innerhalb von sieben Monaten wieder auf dem normalen Stand, während der wichtige Automobilsektor mit acht Monaten rechnet.

Die Umfrage bestärkt die Wahrnehmung, dass die Industrie den Weg aus der Rezession führen wird, während die Aussichten für den Dienstleistungssektor wesentlich düsterer sind.

5. Aramco mit Blick auf Ölmarkt optimistisch
Die Rohölpreise stabilisierten sich, nachdem der Vorstandsvorsitzende von Saudi Aramco, Amin Nasser, eine optimistische Prognose für die Nachfrage abgab und sagte, er rechne damit, dass diese bis zum Ende des Jahres weiter steigen werde.

Aramco hielt sich auch an sein Versprechen, in diesem Jahr trotz eines starken Gewinnrückgangs rund 75 Milliarden Dollar an Dividenden zu zahlen. Das unterscheidet es von den meisten seiner Konkurrenten im großen Öl- und Gassektor, die in Erwartung einer langen Periode niedriger Preise ihre Dividendenzahlungen auf ein niedrigeres Niveau zurücksetzen mussten.

Aramco ist das profitabelste Unternehmen der Welt, dank seiner außerordentlich niedrigen Produktionskosten.

Die US-Rohöl-Futures stiegen um 1,4% auf 41,80 Dollar pro Barrel, während die internationale Benchmark Brent um 1,0% auf 44,83 Dollar pro Barrel zulegte.

10/08/2020

Eastman Kodak-Aktien stürzen ab - 765 Mio.-Dollar Kredit auf Eis gelegt

Aktien von Eastman Kodak Co (NYSE:KODK) kollabierten am Montag um mehr 30% und waren auf dem Weg zu ihrem schlimmsten Tagesverlust in der Geschichte, nachdem die US-Regierung einen Kredit in Höhe von 765 Mio. USD an das Unternehmen auf Eis gelegt hatte, das Arzneimittelingredienzen für die Verwendung in möglichen Covid-19-Impfstoffen herstellen sollte. Grund für den Schritt sei "angebliches Fehlverhalten" von Führungskräften.

Die International Development Finance Corp. (DFC) sollte Eastman Kodak das Darlehen gewähren, das stärker in den Pharmasektor einsteigen will.

Die Alarmglocken begannen jedoch zu läuten, nachdem hochrangige Abgeordnete der Demokraten die Bundesregulierungsbehörden gebeten hatten, die von dem Unternehmen und seinen Führungskräften getätigten Wertpapiertransaktionen zu untersuchen, nachdem man erfuhr, dass man das Staatsdarlehen erhalten könnte.

US-Präsident Donald Trump sagte letzte Woche, die Regierung werde die Umstände der Ankündigung des Darlehens untersuchen.

"Die jüngsten Vorwürfe wegen Fehlverhaltens geben Anlass zu ernsthaften Bedenken", stellte die International Development Finance Corp. (DFC) am Freitagabend in einem Tweet fest.

Der Aktienkurs des Unternehmens hatte sich mehr als verfünffacht, und Privatinvestoren, die die beliebte Robinhood-Handels-App nutzen, sind in die Aktie eingestiegen, seit die DFC angekündigt hatte, ihr Interesse an einem Darlehen für das Unternehmen schriftlich festzuhalten.

Seit der Ankündigung des Darlehens haben mehr als 900 Millionen Aktien den Besitzer gewechselt, fast das Zwölffache des ausstehenden Aktienbestands des Unternehmens.

Die Aktien des Unternehmens fielen am Montagnachmittag um 30% auf 10,32 Dollar. Das Tagestief liegt bislang bei 8,50 Dollar und das Tageshoch bei 11,17 Dollar.

10/08/2020

Ölpreis aktuell: WTI und Brent legen nach erfreulichen Daten aus China zu

Besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus China sowie eine steigende Energienachfrage lassen den Ölpreis am Montag steigen. Gleichwohl bleiben die Händler angesichts der wachsenden Spannungen zwischen den USA und China zurückhaltend. Belastend wirkt auch die Unsicherheit über das US-Konjunkturpaket.

Das an der ICE gehandelte Barrel der Sorte Brent Öl zur Oktober-Lieferung stieg um 0,83 Prozent auf 44,77 Dollar. Für das an der Warenterminbörse NYMEX in New York gehandelte Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI-Öl) mit einer Laufzeit bis September ging es um 1,24 Prozent nach oben auf 41,24 Dollar.

Saudi Aramco (SE:2222)-Chef Amin Nasser sagte am Sonntag, er sehe eine Erholung der Ölnachfrage in Asien, da sich die Volkswirtschaften nach den Corona-Lockdowns allmählich wieder öffnen.

Unterstützung lieferte auch die nachlassende Sorge vor einer gefährlichen Deflationsspirale, gemessen an den Erzeugerpreisen in China. Sie erholten sich im Juli dank des Anstiegs der weltweiten Ölpreise und der Rückkehr der industriellen Aktivität auf das Niveau vor dem Corona-Virus, was die Anzeichen für eine Konjunkturerholung der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt zusätzlich verstärkte.

"Eine weitere Aufstockung der fiskalischen Impulse dürfte die Infrastrukturausgaben in den kommenden Monaten weiter ankurbeln und eine weitere Erholung der Wirtschaftstätigkeit und der Erzeugerpreise lostreten", so Julian Evans-Pritchard, China-Ökonom bei Capital Economics.

Der Irak sagte am Freitag, er werde seine Ölproduktion im August und September um weitere 400.000 Barrel pro Tag kürzen, um seine Überproduktion der letzten drei Monate auszugleichen. Dies würde dem Land helfen, seinen Anteil an den Kürzungen durch die Organisation der erdölexportierenden Länder und Verbündeten, bekannt als OPEC+, einzuhalten.

Allerdings sorgte die Unsicherheit über die fiskalischen Impulse in den USA für einen gewissen Preisdruck. Präsident Trump unterzeichnete eine Reihe von Verordnungen zur Verlängerung der Arbeitslosenunterstützung, nachdem die Gespräche mit dem Kongress gescheitert waren.

Die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, und Finanzminister Steven Mnuchin sagten am Sonntag, sie seien offen für eine Wiederaufnahme der Verhandlungen.

"Je länger sich die Sache hinzieht, desto schlechter ist dies für die Nachfragesituation", sagte Michael McCarthy, Marktstratege bei CMC Markets.

Als Bremsklotz für den Ölpreis fungieren auch die anhaltenden Spannungen zwischen den USA und China. Trump hatte zuletzt zwei chinesische Apps - TikTok und WeChat - per Dekrete verboten. Zudem haben die USA mehrere Regierungsmitglieder in Hongkong, darunter Carrie Lam, sanktioniert. China hat inzwischen reagiert und ebenfalls einige US-Senatoren mit Sanktionen belegt.

Am 15. August wollen sich Peking und Washington per Videokonferenz über das im Januar geschlossene Phase-1-Handelsabkommen austauschen.

Hinweis: Hier geht es zur Seite mit den Rohstoff-Future-Kursen, hier zum Ölpreis-Chart, hier zur technischen Ölpreis-Übersichtsseite und hier zu den Ölpreis-Einzelkontrakten. Alle Energiepreise in der Übersicht gibt es hier. In unserem Ölpreis-Forum können Sie Meinungen, Gedanken und Wissen austauschen. Die wichtigsten Wirtschaftsereignisse des Tages finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

10/08/2020

Achtung, Wall-Street-Bullen: Dieser Indikator steht jetzt auf Verkaufen!

Die US-amerikanischen Börsen haben in den vergangenen Wochen kräftig Gas gegeben. So hat der Nasdaq 100 nach dem Erreichen seines Corona-Tiefs am 18. März knapp 50 Prozent an Wert gewonnen. Der Dow Jones ging um mehr als 9.350 Punkte oder um rund 29 Prozent nach oben und der S&P 500 kletterte um über 32 Prozent. Und ein Ende der Rallye ist dank der ultralaxen Geldpolitik der Federal Reserve und der spendierfreudigen Trump-Administration noch nicht in Sicht. Viele Markteilnehmer fragen sich sogar, ob die Aktienkurse trotz der schwersten Rezession der Nachkriegszeit überhaupt noch fallen können.

Die Investmentbank Morgan Stanley (NYSE:MS) macht den Wall-Street-Bären jetzt etwas Hoffnung. Zumindest, wenn es nach einem hausinternen Indikator geht. So soll der Combined-Market-Timing-Indikator (CMTI) zum ersten Mal seit Januar 2018 ein Verkaufssignal erzeugt haben.

Der Indikator, der die Bewertungsniveaus von Aktien, die fundamentalen Rahmenbedingungen und den Bereich Risk berücksichtigt, lieferte Anfang März rechtzeitig ein "Kaufsignal" und blieb bis Mitte Juni in der Kaufzone, zitiert MarketWatch die Strategen der US-Investmentbank. Höhere Gewinnrevisionen und ein "weniger negativer" Verlauf der Anlegergelder in Investmentfonds in den vergangenen zwei Wochen haben laut den Strategen dazu geführt, dass der CMTI nun ein Verkaufssignal erzeugt hat.

Die Hoffnung, dass der Indikator auch dieses Mal wieder erfolgreich sein wird, wird zusätzlich dadurch genährt, dass der Bogen an den globalen Aktienmärkten bereits etwas überspannt ist, so dass die Oberseite an den Märkten kurzfristig ausgereizt sein könnte, hieß es in der Notiz. Historisch gesehen sind die Aktienmärkte im Zuge eines Verkaufssignals durch den Market-Timing-Indikator in den folgenden sechs Monaten um 3 Prozent gefallen.

Morgan Stanleys Aktienstrategen sagten auch, dass der US-Dollar, in Anbetracht des rapiden Kursverfalls in den letzten Wochen, so stark überverkauft war, wie zuletzt vor 40 Jahren. Deshalb habe man aus taktischen Gesichtspunkten seine Einschätzung für den US-Dollar von "Bärisch" auf "Neutral" geändert.

Der US-Dollar-Index, der den Wert des US-Dollars gegenüber einem ausgewählten Währungskorb aus sechs Währungen - dem Euro, dem japanischen Yen, dem Schweizer Franken, der Schwedischen Krone, dem Kanadischen Dollar und dem Britischen Pfund - vergleicht, hat seit Mitte März um mehr als 6,3 Prozent abgewertet.

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