12/04/2022
longread interview Immobilien-Markt an der Costa Blanca.
Im Gespräch: Alexander Pichlmayr
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„Zuhause - an der sonnigen Costa Blanca!“
Im Gespräch: Alexander Pichlmayr, Geschäftsführer von Inmo Investments
Von Michael Allhoff
Alexander Pichlmayr ist bekennender Spanien-Fan, insbesondere der Costa Blanca. Der deutschsprachige Immobilien-Diplom Fachmann aus Orihuela Costa lebt seit über 28 Jahren an der Mittelmeerküste. Sein Credo: „In der Lebensqualität liegen Welten zwischen Deutschland und Spanien!“ Ich sprach mit ihm über Land & Leute, die aktuelle Situation auf dem Immobilienmarkt und die Vorteile des Lebens im Süden.
❓ Alexander, als Immobilienberater kennst Du die vielen Herkunftsländer der hiesigen Käufer, ihre Vorlieben und Interessen. Was macht diese Gegend denn so einzigartig in Europa?
❗️ Du triffst es auf den Punkt, diese Gegend ist einerseits multikulturell, ganz vielfältig, was die verschiedenen Nationalitäten der Bevölkerung betrifft, man hat die Möglichkeit ein ausgeglichenes Klima in einer vielseitigen, mediterranen Umgebung zu genießen und auf der anderen Seite lassen sich kulturell sehr interessante Städte entdecken, wie zum Beispiel Murcia im Inland, Alicante im Norden oder Cartagena im Süden. Jede dieser Städte hat ihren ganz eigenen Charakter, ein eigenes Ambiente, das sie einzigartig macht. Nach Valencia ist es nicht weit, kaum zweieinhalb Stunden Fahrt. In etwa drei Stunden ist man bereits in Andalusien, in Granada, Cordoba oder Sevilla. Und die Landeshauptstadt Madrid ist nur viereinhalb Stunden entfernt…
❓ Abgesehen davon, wir genießen hier eines der besten Klimata: Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) offenbart sich die Costa Blanca weltweit als einer der besten Orte zum Leben, es ist eine der gesündesten Regionen weltweit! Man kommt auf über 320 Sonnentage im Jahr mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von 18,5 Grad Celsius.
❗️ Genau!
❓ Das ist in Europa einzigartig und wahrscheinlich auch der Grund dafür, dass so viele Menschen aus Mittel- und Nordeuropa gerade hier ihr Ferienhaus kaufen und hier investieren wollen und ebenso hier leben wollen, oder?
❗️ Richtig! Oft sind es auch Menschen, die gewisse gesundheitliche Probleme haben, seien es Asthmatiker oder Personen mit Rheuma oder Arthrose zum Beispiel. Tatsache ist, dieses Klima ist wohltuend und verbessert die Lebensqualität.
❓ Freunde die sich hier zur Ruhe gesetzt haben, haben mir einmal bestätigt: „Hier zu sein hat uns mindestens zehn Jahre Lebenszeit geschenkt“. Tatsächlich, und aus eigener Erfahrung, herrscht hier ein sehr vitalisierendes und gesundes Klima...
❗️ ...ja, dank dem Sonnenlicht, der Meeresluft mit ihrem hohen Jodgehalt und den ausgeglichenen Temperaturen über das ganze Jahr. Das liegt unter anderem auch an der salzhaltigen Luft, die über der Lagune von Torrevieja aufsteigt und dieses vorteilhafte, gesunde Mikroklima bedingt.
❓ Du sagst es! Das macht viel aus. Abgesehen vom Klima, was hältst Du von den Menschen hier?
❗️ Die Lebenseinstellung hier ist viel entspannter und freundlicher! Meine Erfahrung im Gegensatz zu anderen nordeuropäischen Ländern ist, dass der Spanier ein sehr offener Mensch ist, und man sich so hier mehr zu Hause und immer willkommen fühlt. Man kommt mit den Menschen gut klar und sogar Sprachbarrieren stellen dabei kein Hindernis dar. Die Lebensphilosophie der Spanier, das ist eine andere Einstellung als bei vielen Deutschen.
Nicht allein deswegen fühlen sich viele Zuwanderer aus Nord- und Mitteleuropa hier auch sehr wohl, da sie die herzliche Gastfreundschaft der Spanier schätzen, die Hilfe, auch wenn sie vielleicht nicht viel Spanisch können. Es gibt hier nicht so viel Ungeduld oder Stress, - vieles wird einfach lockerer gesehen.
❓ Wie Du sind allerdings nicht viele Menschen ausgewandert. Die Residenten, die ganzjährig hier leben, sind in der Minderzahl, oder? Was ist Dein Eindruck?
❗️ Richtig. Viele Leute erwerben ein Investitionsobjekt, einen zweiten Wohnsitz, um hier entweder zu überwintern, die kältere Zeit des Jahres zu verbringen, oder das Objekt für die Familie zu nutzen, sei es im Urlaub in den Sommerferien oder auch gegebenenfalls zur Vermietung. Man kann schon davon ausgehen, dass die meisten unserer Kunden das Objekt als zweite Immobilie erwerben, auch wenn wir in letzter Zeit vermehrt Auswanderer unter unseren Kunden haben, die sich entscheiden dauerhaft hier zu leben.
❓ Du hast mit Deinem Unternehmen Inmo Investment eine Erfolgsgeschichte geschrieben. Du konntest nach über einem Jahrzehnt Hunderten von Menschen helfen, ihren Traum vom Leben im Süden wahr zu machen, dadurch, dass Du ihnen die entsprechende Immobilie vermitteln konntest. Wenn Du noch mal zurückgehen würdest, an den Anfang, ist es nach wie vor auch heute möglich, für Menschen, die nach Spanien zum Leben und Arbeiten kommen wollen, dass sie hier ihre berufliche Existenz aufbauen können?
❗️ Ja, das kann ich durchaus bestätigen, wobei man dabei wissen sollte, dass sich hier nicht nur alles aus Sommer, Sonne, Sonnenschein gestaltet. Um etwas zu erreichen, muss man hart arbeiten. Hier bekommt man von niemandem etwas geschenkt. Wenn jemand eine neue Existenz aufbauen will, dann sollte das gut vorbereitet sein. Man benötigt gewisse Spanisch-Kenntnisse und sollte sich mit den Gegebenheiten vor Ort auskennen, bei den Einheimischen sollte man sich so gut wie möglich integrieren. Mit der richtigen Einstellung und dem notwendigen Ehrgeiz kann sich jeder eine Existenz aufbauen. Es stimmt, Inmo Investments haben wir als Unternehmen im Jahr 2009 - also mitten in der spanischen Immobilienkrise gegründet, nachdem ich vorher acht Jahre als Immobilienberater tätig war. Nur mit der richtigen Einstellung, einer kundenorientierten Firmenphilosophie und vollem, bedingungslosen Einsatz, haben wir es dahin gebracht wo wir heute sind.
❓ Da hat ein Paradigmenwechsel stattgefunden, innerhalb von zehn Jahren. Es waren damals Negativ-Schlagzeilen, die das Bild von Spanien geprägt haben - sei es die Schuldenkrise, die Arbeitslosigkeit, die Immobilienblase - das waren vor einem Jahrzehnt alles beherrschende Themen in der Presse. Vielleicht ist das etwas, was nach wie vor für viele Vorurteile verantwortlich ist, wobei dies keineswegs mehr der Realität entspricht. so gesehen, die Krise war auch eine Chance...
❗️ Leider wurden Vorurteile genährt, aber das ist nicht realistisch. Oft haben die Medien übertrieben, doch in den Köpfen vieler Menschen lebt ein Bild weiter von einem Spanien vor 20 Jahren, als das Land vom Billigtourismus geprägt war, als Hauserwerber alles finanziert bekommen haben, ohne das ausreichende Eigenkapital dafür aufzubringen. Dieses Szenario, hat sich komplett geändert. Aufgrund der damaligen Krise hat sich viel zu Gunsten der Verbraucher gebessert – man kann mit völliger Sicherheit investieren und sich ein nachhaltiges Lebensprojekt aufbauen.
Dies war wohl auch eine Chance für die Region, weil sie auch zu Änderungen der Immobilien Bau-Entwicklung geführt hat. Neue Siedlungsprojekte werden erst vernünftig genehmigt und dann umgesetzt. Die Region hat sich seitdem sehr viel besser als damals weiterentwickelt und ist rücksichtsvoller mit der Umgebung geworden.
Wie Du sagtest, die Krise war eine Chance! Ich denke sogar einmal, der damalige Tiefstand war notwendig, um aus vielen Fehlern der Vergangenheit zu lernen und neue Möglichkeiten zu schaffen. Generell gilt, dass die Behörden, die Spanier, die hier leben und arbeiten, sich weiterentwickelt und angepasst haben – ob im technischen oder auch im wirtschaftlichen Bereich. Heute können wir sagen, dass wir locker mit anderen Regionen wie Mallorca oder der Costa del Sol mithalten können, weil sich der Qualitätsstandard enorm gebessert hat, sei es in der Infrastruktur, der Sicherheit oder bei öffentlichen Dienstleistungen.
❓ Weil Du gerade die Infrastruktur ansprichst, wenn ich zurückschaue, allein auf die letzten zehn Jahre, da ist in Torrevieja ein zweites modernes Krankenhaus gebaut worden, ein Universitätskrankenhaus, in La Zenia ist ein modernes Einkaufszentrum entstanden, das La Zenia Boulevard, da wurden Straßen vierspurig ausgebaut, da sind sehr viele öffentliche Gelder investiert worden.
❗️ Ohne Zweifel, hier wurde sehr viel investiert - die gesundheitliche Versorgung ist einzigartig in der Provinz. Es gibt mehrere Kliniken wie zum Beispiel das Klinikum QuirónSalud, IMED und natürlich das öffentliche Universitäts-Krankenhaus von Torrevieja…
❓ Und dann gibt es viele verschiedene Gesundheitszentren noch dazu, die man als Resident oder auch als Nicht-Resident ohne Probleme nutzen kann.
❗️ Viele Dauerresidenten und Urlauber haben in den meisten Fällen keine Zweifel am spanischen Gesundheitssystem, auch wenn es natürlich auch hier auf Grund der abgewetterten Pandemie anfangs Engpässe und schwierige Situationen gab, die am Ende gut gemeistert worden sind. Ihr Fazit lautet meist, sie seien besser betreut worden als im eigenen Land.
Weil die ärztlichen Versorger im Heimatland offenbar auch oft überfordert sind, von dem was man in den Nachrichten mitbekommt. Ich denke mal, hier haben wir das Problem nicht in dieser Form, da es eine gute Kombination aus Privat sowie auch öffentlicher medizinischer Versorgung vor Ort gibt. Wir haben eine Dynamik zwischen Hochsaison und Nebensaison, doch die Krankenhäuser sind auf die Schwankungen in den Patientenzahlen gut vorbereitet.
❓ Warum sollte man gerade jetzt eine Immobilie an der Costa Blanca kaufen, wenn man denn mit dem Gedanken spielt? Wir hatten das ja bereits angesprochen, weil es hier eine gesunde Infrastruktur gibt. Spanien ist nach wie vor in Europa ein sehr sicheres Land. Die Überlegung liegt auf der Hand, nämlich jetzt hier zu investieren…
❗️ Ich kann nur bestätigen, dass jetzt ein guter Zeitpunkt ist. Warum? Wir haben ein Szenario, in dem das Preis-Leistungs-Verhältnis von Immobilien ausgeglichen ist und es keine bessere Alternative gibt, sein Geld sicher zu investieren. Spanien hat geopolitisch gesehen gegenüber anderen Nordeuropäischen Ländern Vorteile und ist energieunabhängiger. Die Lebenshaltungskosten sind bei weitem niedriger und die Lebensqualität unvergleichbar besser. In den letzten Jahren haben wir einen starken Aufwärtstrend der Nachfrage, was langfristig zu steigenden Preisen führen wird. In den meist gefragten Gegenden gibt es jetzt schon Bestandsmangel. Im Vergleich zu anderen, oft überteuerten Regionen wie Mallorca oder der Costa del Sol, sind die Preise trotzdem noch realistisch.
❓ Spekulative Preise, die keinen realen Gegenwert haben…
❗️ Richtig! Dieses Problem haben wir hier nicht. Für den Preis, für den man sich eine Villa in Mallorca kauft, kann man hier fünf Objekte der gleichen Art erwerben.
❓ Oder übertragen auf Deutschland: Für den Preis einer Etagenwohnung in München bekommt man hier eine Villa mit Pool und Meerblick!
❗️ In der Tat! Und man hat eine super Infrastruktur, ein tolles Klima, eine schöne landschaftliche Umgebung und dazu eine viel bessere Lebensqualität. Von daher sage ich, das ist das eine Szenario, das Preis-Leistungsverhältnis welches vor allem jetzt nach dem Ausgleich der letzten Jahre stimmt.
Was noch dazu beiträgt, ist der Faktor, dass durch den Brexit viele Engländer die Kosten nicht mehr aufrecht erhalten können wie damals, hauptsächlich auch aufgrund des Währungsverfalls. Wir haben mit dem Brexit gesehen, dass das Pfund gefallen ist. Viele Engländer bekommen nicht mehr das Gleiche für ihr Geld, sie können ihren Lebensunterhalt nicht mehr in der Form bestreiten. Aus diesem Grund verkaufen sie und gehen zurück in die Heimat. Durch den Wechselkursverfall können sie in Euro günstiger verkaufen als damals gekauft wurde. Das ist ein interessantes Phänomen, was vereinzelt zu „Notverkäufen“ führt.
Als offizielles Bankvertreterunternehmen, hatten wir vor etwa fünf Jahren das Phänomen der Bank-Bestände, wobei viele Immobilien zu Schleuderpreisen veräußert wurden, weil die Banken zu lange darauf saßen. Diese Ära ist vorbei, der Bestand der Bankimmobilien ist verkauft, - Schnäppchen der Art gibt es schon lange nicht mehr. Dadurch hat sich der Markt wieder ausgeglichen, das Verhältnis ist wieder gesund. Immobilien werden nicht zu teuer, aber auch nicht zu günstig verkauft. Grundsätzlich ist der lokale Immobilienmarkt hauptsächlich von anderen Ländern abhängig - sei es England, Schweden, Norwegen, Belgien oder vermehrt, Deutschland. Je nach der Nachfrage, die es aus diesen Ländern gibt, beeinflusst das direkt die Preise, den hiesigen Immobilienmarkt. Und da die Nachfrage aus diesen Ländern weiterhin sehr stark ist, können wir auch davon ausgehen, dass der Immobilienmarkt stabil bleibt und sich auf Grund der steigenden Nachfrage die Preise weiter positiv, aber gemäßigt entwickeln werden.
❓ Der Boom war damals ja auch befeuert durch den Glauben vieler Eigner, sie bekämen als Verkaufserlös ein Vielfaches von dem, was ihre Immobilie wert ist.
❗️ Ja, es ist jetzt ein idealer Zeitpunkt zu investieren, weil die Preise stimmen, weil man für sein Geld das Richtige bekommt, und das noch in einer Gegend, die sehr attraktiv zum Leben oder Urlaub machen ist. Wenn man als Eigentümer realistisch bleibt und sich vor dem Verkauf informiert und von einem Experten beraten lässt, kann man sein Objekt erfolgreich und ohne Verluste vermitteln.
❓ Wir leben bereits hier, ich denke, viele die dies lesen, werden sich überlegen, ob sie herkommen wollen. Der Süden bleibt ja ein Traum für viele Menschen. Den Traum vom Leben im Süden am Meer hegt mutmaßlich eine Mehrheit. Und wo in Europa kann man diesen Traum besser verwirklichen als hier an der Costa Blanca…
❗️ Man kann kaum Vergleiche ziehen, sei es auch, wenn man jetzt zum Beispiel an Italien oder Griechenland denkt. Es sind Länder mit verschiedenen kulturellen und politischen Hintergründen und anderen Lebensvorraussetzungen, die ebenso durch die Nachbarländer bedingt sind.
❓ Und das hat dazu geführt, dass diese Region, dieser rund 200 Kilometer lange Küstenstreifen zwischen Valencia und Cartagena, sehr viele Langzeiturlauber aus deutschsprachigen Ländern anzieht. Die Costa Blanca ist eigentlich noch vor Mallorca die Region in Europa, wo am meisten Deutsche, Österreicher, Schweizer einen Großteil des Jahres im Ausland verbringen. Die deutsche Botschaft in Madrid geht davon aus, dass rund 150.000 deutsche Residenzialtouristen an der Costa Blanca sind. Eine so große deutsche Auslandskolonie gibt es weltweit nicht noch einmal. Dazu kommt das Zusammenleben so vieler verschiedener Kulturen und Nationalitäten. Das macht diese Gegend besonders. Diese neue Gesellschaft, die sich da bildet, seit vielleicht zehn, zwanzig Jahren, mit Städten, in denen mehr internationale Auswanderer aus Nord- und Mitteleuropa leben als einheimische Spanier, alles das hat dazu geführt, dass wir ein Europa im Kleinen, ein „Europe en miniature“ erleben. Im besten positiven Sinn.
❗️ Die Leute begegnen sich anders hier, als wenn man jetzt in Nordeuropa wäre. Hier begegnet man sich auf einer Ebene des Genusses, der Lebensfreude, der Freiheit, weil man mit einer anderen Mentalität hinkommt. Man macht entweder Urlaub, lebt seine Rente aus oder entscheidet sich doch für einen Lebenswechsel. Dadurch gestalten sich die Begegnungen mit anderen Menschen viel, viel positiver als meinetwegen in Berlin, München oder sonst wo dort, wo die Leute von der Arbeit und dem Alltag gestresst sind. Die Menschen, die hier leben, lieben es hier zu sein!
❓ So habe ich mir das noch nicht angeschaut! Du meinst, dass die Menschen hierher kommen, um sich einen positiven Lebensentwurf wahr zu machen. Und dass das dazu führt, dass hier mehr Menschen anzutreffen sind, die vornehmlich an guten Lösungen interessiert sind und eben nicht an Wehklagen, Meckern oder Polemik.
❗️ Ja! Die Menschen vor Ort sind einfach entspannter. Es ist eine Zuflucht vieler, die hier ein besseres Leben führen wollen. Manche sagen sich vielleicht, hey, ich hab schon genügend Probleme in Deutschland oder wo auch immer ich bin, ich komme hierher um einfach vieles besser zu machen, um mehr Freude am Leben zu haben! Genau diese Einstellung ändert dann auch viel im Zusammenleben verschiedener Kulturen und Nationalitäten.
❓ Rückblickend bereuen wir offenbar unsere Entscheidung nicht, den eigenen Lebensmittelpunkt nach Spanien, an die Costa Blanca verlegt zu haben…
❗️ Ich könnte nicht mehr nach Deutschland gehen, da ich mittlerweile ein Teil von diesem Land geworden bin, ich habe mich schon so an Spanien gewöhnt, an die Leute, an die Umgebung. Ich fühle mich hier einfach nur zuhause.
❓ Das geht mir ganz genauso. Und es ist schön zu sehen, dass die Weichen an der Costa Blanca so gestellt worden sind, dass diese Zukunft nachhaltiger wird. Hier wird daran gearbeitet, diese Gegend immer schöner zu gestalten. Und sie ist ja bereits schon sehr attraktiv, nicht nur wegen des Klimas, wegen der Menschen. Zudem, ein größeres Angebot an Freizeitmöglichkeiten zum Beispiel genießt man selten irgendwo…
❗️ Ja, und jetzt mehr denn je wird an der Verbesserung aktiv gearbeitet. Wir erhalten zunehmend mehr Unterstützung von den Provinz- und Landesverwaltungen. Das ist das Schöne daran, man fühlt sich hier nicht alleine gelassen, solange man integriert ist und sich beteiligt. Man nimmt das überall wahr, in jeder Stadt: Es wird viel für den Tourismus getan, für die Bürger. Das ist das Schöne, die Region stagniert nicht, sie entwickelt sich weiter und ich bin überzeugt, dass wir noch viele positive Entwicklungen erleben dürfen.
❓ Lieber Alexander, vielen Dank für das gute und informative Gespräch!
Zur Person:
Alexander Pichlmayr
, Geschäftsführer von Inmo Investments
www.inmoinvestments.com
Inmo Investments
Social Media Manager von LaZenia.com
www.lazenia.com
la Zenia Buy And Sell
Michael Allhoff, Publisher AlphaMediaComunicación
www.michaelallhoff.com
Der Journalist und Autor Michael Allhoff war 25 Jahre als Reisekorrespondent für renommierte deutschsprachige Medien tätig (u.a. Süddeutsche Zeitung, Welt am Sonntag, Tagesspiegel, NZZ, GEOSaison, BMW Magazin, Lufthansa Magazin, Reader´s Digest, GQ, Bunte, FAZ u.v.m.) Er ist 2004 nach Spanien ausgewandert und hat in Torrevieja für deutschsprachige Wochenzeitungen gearbeitet, erst als Redakteur der „Costa Blanca Rundschau“, dann als Redaktionsleiter Süden der „Costa Blanca Nachrichten“ (CBN).
Michael Allhoff ist in Valencia aufgewachsen und kennt die Region zwischen Valencia und Cartagena dank seiner Recherchen für Hunderte von Reportagen sehr gut. Er ist Gründer von „AlphaMedia Comunicación“. Als Publisher des E-Zines auf Facebook erreicht er Woche für Woche Tausende von Abonnenten in Spanien, Deutschland und Europa. Michael Allhoff spricht fließend Deutsch, Spanisch, Englisch, Französisch und Portugiesisch.