ATG-CNT Consult

ATG-CNT Consult Next Level-Consulting für kluge & zeitgemäße Unternehmensführung in Russland & Eurasien.

Bei bruchstückhaftem KI-Ansatz wird selbst die beste Weiterbildung zum FlickenschusterKI als universaler Erfolgsbooster?...
12/08/2026

Bei bruchstückhaftem KI-Ansatz wird selbst die beste Weiterbildung zum Flickenschuster

KI als universaler Erfolgsbooster? Weit gefehlt. Für die meisten Unternehmen haben sich ihre KI-Investitionen bisher nicht nur nicht ausgezahlt, sondern reichlich Verluste beschert. Aber warum ist das so? Flapsig ausgedrückt: Künstliche Intelligenz kann natürliche Intelligenz nun mal nicht vollständig ersetzen. Weder die Intelligenz von Menschen und Teams, noch die von Organisationen. Um zur vollen Geltung zu kommen, braucht es in den Unternehmen Strukturen, Prozesse und Kulturen, die KI-Nutzen effizient absorbieren.

Doch was machen viele Firmenlenker? Sie zäumen das Pferd von hinten auf. Sprich, legen sich Software zu, schalten Lizenzen frei, buchen ein Systemhaus für erste Basis-Implementierung und hängen ein paar Nutzerschulungen dran. Okay, zahlreiche Chefs lassen sich zusätzlich durch renommierte Experten oder Tech-Gurus in die "Heiligen Hallen" der KI-Anwendungen einweihen und basteln ihre eigenen Assistenten, Agenten, Skripte, Apps & Websites.

Vibe Coding macht dies auch für Programmier-Abstinenzler möglich. Gefühlter Komfort verschleiert dabei so manche erschwerende Nuance. Alles wirkt dermaßen unkompliziert, dass viele Führungskräfte vom schnellen Return ihrer KI-Investitionen überzeugt sind. Quasi im Eilverfahren und mit Wunderpillen-Effekt.

Das renommierte Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat sich das Phänomen der zähen Rückflüsse üblicher KI-Offensiven zur Brust genommen und Hunderte Initiativen mit generativer KI in der Wirtschaft untersucht. Sein Fazit ernüchtert ähnlich wie das eigene Spiegelbild nach einer rauschenden Partynacht: 95 Prozent aller generativen KI-Pilotprojekte lieferten keinen messbaren finanziellen Mehrwert. Die Vorhaben versickern im Alltag, ohne echten Nutzwert zu stiften, ohne Produktions- und erst recht Marktreife zu erreichen. Anfängliche Testläufe ("Proof of Concepts") verschwinden häufig geräuschlos in Schubladen oder versanden schlicht und einfach.

Doch es ist nicht nur die magersüchtige Rentabilität von KI-Projekten. Mitunter viel schwerer wiegen die unwiederbringlich verlorenen Ausgaben finanzieller und immaterieller Art - die sogenannten "Sunk Costs" unrühmlich abgebrochener bzw. grandios gescheiterter Projekte.

Ist das Kind krachend in den Brunnen gefallen, hilft nur eins: Schonungslose Ursachenanalyse und zügiges Bessermachen.

Woran sich selbst fortgeschrittenste Technologie in den meisten Fällen die Zähne ausbeißt, liegt nach MIT-Analysen klar auf der Hand: Weder betriebliche Infrastruktur, noch Organisationsdesign oder Managementsysteme können mitziehen. Fortschrittliche Algorithmen auf unaufgeräumte Ablagen aus PDF-Dokumenten, unstrukturierte Kundendatenbanken und in die Jahre gekommene Warenwirtschaftssysteme, ungeklärte Ziele, Aufgaben und Zuständigkeiten loszulassen, das ist wie einen hochmodernen Personenkraftwagen mithilfe von Pferdezügel bedienen zu wollen.

Wie meinen Manager üblicherweise die auf sie einstürmende Komplexität in den Griff zu bekommen? Mittels Trivialisierung und isolierter Insellösungen.

In hochdynamischen Zeiten wie den unseren gilt es jedoch schleunigst die Hausaufgaben zu erledigen, die in Vor-KI-Zeiten Topentscheider immer gerne auf den Sankt Nimmerleins-Tag verschoben haben. Denn eine KI, die nicht direkt in die Kernsysteme des Unternehmens schreiben kann oder darf, bringt keine fließenden Abläufe zustande.

Im Klartext: Die Mitarbeiter haben lediglich weitere Tools auf dem Bildschirm, die sie manuell bedienen, kopieren und einfügen müssen. Sie werden zu "Werkzeug-Touristen", die oberflächlich mit der Technologie herumexperimentieren, ohne dass sich an der grundlegenden Arbeit und ebenso an der Art betrieblicher Wertschöpfung irgendetwas ändert. Was unweigerlich zu massiven Verlusten führt und wogegen selbst die teuerste Weiterbildung wenig ausrichten kann.

(Autorin: Constance Kachcharova, ATG-CNT Consult)

🚀 Von der Raupe zum Schmetterling: Warum echte Transformation und Change Management in Unternehmen meistens Gegensätze s...
27/06/2026

🚀 Von der Raupe zum Schmetterling: Warum echte Transformation und Change Management in Unternehmen meistens Gegensätze sind

In einer Zeit, in der sich Unternehmer gern mit den Attributen "agil", "dynamisch" und "anpassungsfähig" schmücken, lohnt sich ein genauer Blick darauf, wie es um deren Veränderungswillen wirklich bestellt ist.

In einem Vortrag unseres Geschäftsführenden Gesellschafters Savkatzon Kachcharov in der neu initiierten Projektgruppe für Restrukturierung & Transformation wurde klar: Der Unterschied zwischen Restrukturierung, Reorganisation und Transformation ist kein akademischer. Die Art und Weise, mit der in Unternehmen an dringliche oder wichtige Entwicklungen herangegangen wird, entscheidet über Erfolg oder Scheitern von Geschäftsmodellen.

Hier sind die wichtigsten Thesen für Führungspersönlichkeiten, die, statt ihre Unternehmen lediglich zu verwalten, diese tatsächlich gestalten wollen:

🔹 1. Den geeigneten Kurs einschlagen:
Alternativen:
· Restrukturierung ➡️ Krisenintervention (Verschlankung) im "bestehenden Haus": "Wie überstehen wir den Winter?"
· Reorganisation ➡️ Prozessoptimierung: "Wie heizen wir günstiger?"
· Transformation ➡️ Neubau der Architektur, bevor der Winter kommt. "Wir wollen neu bauen."

🔹 2. Schluss mit "Change Management":
Dieser Begriff ist oft eine Nebelkerze für Symptombekämpfung. Wir müssen präzise werden: Retten wir das Alte oder erschaffen wir das Neue? Beides gleichzeitig zu verlautbaren, heißt in der Regel, sich nicht festlegen zu wollen und ist damit ein Rezept für Stillstand. Ersetzen Sie die verwässernde Alibi-Floskel "Change" lieber mit den konkreten Begriffen "Restrukturierung", "Reorganisation" oder "Transformation". Mit einem solchen Sprachgebrauch schaffen Sie Transparenz, Verbindlichkeit und Verpflichtung.

🔹 3. Die Metapher der Metamorphose:
Eine Raupe wird nicht dadurch zum Schmetterling, dass man ihr bessere Beine angedeihen lässt. Sie braucht eine komplett neue Architektur. Wie bei ihr sind es auch in Unternehmen die "Imago-Zellen", die Zukünftiges in sich tragen und sich gegen systemische Widerstände erst einmal durchsetzen müssen.

Sobald diese eine kritische Masse (ca. 30%) erreichen, kippt selbst ein behäbiges System. Wesentliche Hindernisse für einen Wandlungsprozess, der Neues, mitunter noch Undenkbares hervorbringt, sind damit weitgehend ausgeräumt. Die Schlüsselpersonen eines Unternehmens, und zwar jede einzelne von ihnen, müssen proaktiv Energien mobilisieren, um Beharrungskräften, störenden Geräuschkulissen, vermeintlichen Wunderpillen und verführerischen Ablenkungen zu widerstehen, Zweifeln, Verlustängsten und Gefühlen von Verlassenheit entgegenzuwirken und erforderlichen Fokus beizubehalten.

🔹 4. Die goldene Regel für Unternehmenslenker, die wirklich etwas bewegen möchten:
Echte Transformation beginnt mit Klarheit und Orientierung über das "Was" und "Warum". Danach geht es um"s "Wer" und "Wie", wobei Business-Architektur und -Design ins Spiel kommen.

🔹 5. Der "Rubikon":
Unternehmens-Transformation ist letztlich ein Akt der freien Willens. Topentscheider müssen innerlich bereit sein, bestimmte Brücken hinter sich abzubrechen, "alte Zöpfe" abzuschneiden und die eine oder andere "heilige Kuh" zu schlachten. Solange man im Alten verhaftet bleibt, bleibt im Prinzip nur das "Weiter so" als Option. Selbst großspurig proklamierte Change-Initiativen laufen unter diesen Bedingungen ins Leere.

Es ist bisweilen sogar so, dass je beflissener "Change Management" durch diverse "Change-Agents" und/oder HR in der Organisation betrieben wird, umso lauter durch die Chefs nach "Change" gerufen wird, der Wille zu wirklichem Wandel in der Geschäftsführung umso geringer ist. Ja, dass sich Führungscrew und Mitarbeiter längst mit dem Beibehalten des Status quo abgefunden haben, mag dieser auch als noch so problematisch wahrgenommen werden.

💡🎯💪 Bei ATG-CNT Consult begleiten wir Unternehmen nicht bei der Optimierung des Offensichtlichen. Wir sind Partner für den Sprung in neue Gewässer – für echte Transformation.

Wir helfen Geschäftsinhabern:
✅ Die "Imago-Zellen" in ihrer Organisation zu identifizieren und zu einer kritischen Masse zu formen.
✅ Den persönlichen "Rubikon" zu erkennen und die strategische Entscheidung für wirklichen Wandel zu treffen.
✅ Eine neue Business-Architektur zu entwerfen, und Kompetenzen & Organisationsdesign mit ihr stimmig zu verweben.

05/06/2026

Laut einer Umfrage der Recruiting-Plattform "HeadHunter" haben die meisten russischen Arbeitgeber keinerlei Lohnanhebungen auf dem Schirm. In der dürften sich derartige Vorsätze schnell zerschlagen. Denn in diesem Sektor zeigt die stramm nach oben.

🍽️ 📊 🥣 Lohnplus, Minijobs und : So verändert sich der Arbeitsmarkt in der Gastronomie

Die Branche ist im Umbruch: Wer in Russland in der Gastronomie arbeitet, kann sich über steigende Gehälter freuen. Gleichzeitig setzen Arbeitgeber verstärkt auf flexible Beschäftigungsmodelle – und die Nachfrage nach KI-Kompetenzen wächst rasant. Ein aktueller Report von "Avito Rabota" liefert spannende Einblicke.

📈 Deutlicher Lohnanstieg in der Gastronomie

Laut Analysten von "Avito Rabota" stieg das durchschnittliche Gehaltsangebot im Bereich Gastronomie in den ersten fünf Monaten 2026 im Vergleich zum Vorjahr um 19 % – auf 78.823 Rubel pro Monat (landesweit).

Den Anstieg bringen Marktbeobachter mit
dem anhaltenden Wettbewerb um den begrenzten Kreis verfügbarer und geeigneter Mitarbeiter in Verbindung. Dabei säßen die Arbeitgeber allerdings in der Klemme: Reichte es in der Gastronomie jahrelang aus, Führungs- und Servicekräfte mit etwas "Möhre" und viel "Knute" abzuspeisen, geben für leistungsbereite Mitarbeiter nun andere Hebel den Ausschlag.

Nach einhelliger Meinung von Branchenkennern sind Gehaltszuwächse allein nicht genug, um Mitarbeiter langfristig bei der Stange und Effizienz hoch zu halten. Wichtige und dabei vielfach noch ungenutzte Schlüssel liegen in und .

⏱️ Flexibler werden: Der Boom der Minijobs

Parallel dazu wird der Markt noch flexibler. Besonders in saisonalen Spitzenzeiten greifen Arbeitgeber vermehrt auf kurzfristige Beschäftigung zurück.

Ein Blick auf den Service "Avito Podrabotka" („Avito Nebenjob“) zeigt:

✳️ +13 % mehr Angebote für Nebentätigkeiten in der Gastronomie (März–April 2026 im Vergleich zu Januar–Februar 2026)
✳️ Das durchschnittliche angebotene Entgelt lag bei 56.900 Rubel pro Monat – wobei das tatsächliche Einkommen je nach Region, Anzahl der Schichten und anderen Faktoren schwanken kann.

Besonders stark gestiegen ist die Nachfrage nach:

· Administratoren 🧾 (+53 %)
· Zimmermädchen 🛏️ (+27 %)
· Köchen 👨‍🍳 (+16 %)
· Servicekräften 🍽️ (+15 %)

Im Sommer – traditionell die Hochsaison – wird der Bedarf an Voll- und Teilzeitkräften noch einmal deutlich zunehmen.

🤖 Künstliche Intelligenz hält Einzug – auch außerhalb von Büros

Ein weiterer Trend: KI-Kompetenzen werden für Arbeitgeber immer wichtiger. Roman Gubanov, Entwicklungsdirektor bei Avito Rabota, erklärt:
„Arbeitgeber betrachten Fähigkeiten im Umgang mit KI zunehmend als wichtige berufliche Kompetenz.“

Die Zahlen belegen das:

✅ Im ersten Quartal 2026 stieg die Zahl der Büro-Jobangebote mit Erwähnung von KI-Fähigkeiten um 47 % im Jahresvergleich.
✅ Das durchschnittliche Gehalt für derartige Stellen lag bei 67.206 Rubel/Monat – ein Plus von 20 %.

Aber auch außerhalb klassischer Bürojobs wird KI relevanter. Besonders stark wuchs die Nachfrage nach Fachkräften mit KI-Kenntnissen im Frühjahr 2026 in folgenden Bereichen:

· Einzelhandel 🛍️ (+80 %)
· Vertrieb 📞 (+80 %)
· Kundensupport 💬 (+67 %)

💬 Kommentar von Roman Gubanov ("Avito Rabota"): „Wir sehen, dass Arbeitgeber vermehrt nach Spezialisten suchen, die neue Tools effektiv nutzen können. Vor einem Jahr gab es nur vereinzelt Stellenanzeigen mit KI-Kenntnissen – heute sind es Hunderte und Tausende. Dennoch lässt sich eine vollständige Automatisierung auf Basis von Künstlicher Intelligenz noch nicht im industriellen Maßstab umsetzen – das ist ein komplexer Prozess, der viel Zeit in Anspruch nehmen wird.“

💡 Fazit:

Der russische Arbeitsmarkt ist in Bewegung. Gastronomie ist einer der Sektoren mit einer rasant nach oben zeigenden Lohndynamik. Gleichzeitig nehmen flexible Arbeitsmodelle zu. Und wer KI-Kompetenzen vorweisen kann, hat zunehmend bessere Chancen – nicht nur im Büro, sondern auch in , oder . Aufregende Zeiten, in denen Arbeitnehmer wie Arbeitgeber gleichermaßen nichts mehr als in Stein gemeißelt hinnehmen können.

(Quellen: "Avito Rabota"/"Avito Podrabotka", Daten für 2026)

04/06/2026

Jüngere in : Zwischen Skepsis und Akzeptanz

Die Zeiten, in denen der Platz auf dem Chefsessel von geleisteten Dienstjahren abhing, sind offenbar auch in Russland vorbei. Immer mehr Unternehmen setzen auf junge – und das auch in mit erfahrenen, oft älteren Mitarbeitern. Doch wie kommt ein jüngerer Vorgesetzter in fortgeschrittenen Altersgruppen an? Eine aktuelle, von der Wirtschaftszeitung "Kommersant" in Auftrag gegebene Umfrage der russischen Recruiting-Plattform "SuperJob" liefert spannende Erkenntnisse.

1️⃣. Mehr junge Chefs als früher

Laut der Erhebung haben in den letzten ein bis zwei Jahren 25 % der russischen Unternehmen vermehrt junge Menschen mit der Leitung altersgemischter oder sogar altersälterer Teams betraut. Die Begründung: Viele Mitarbeiter erreichten bereits mit 30 Jahren nötige Führungsreife.

Die überwiegende Mehrheit der Arbeitgeber (58 %) sieht übrigens keinen direkten Zusammenhang zwischen einem großen Altersunterschied und einer höheren Mitarbeiterfluktuation. Allerdings berichtet jedes fünfte Unternehmen (19 %) von einer eher steigenden Fluktuation in solchen Konstellationen.

2️⃣. Männer tun sich schwerer als Frauen

Ein interessantes Detail: Männer haben laut Studie größere Probleme damit, sich einem jüngeren Vorgesetzten unterzuordnen, als Frauen. Auch bei den über 35-Jährigen sowie bei Gutverdienern (über 150.000 Rbl Gehalt) ist die Skepsis besonders groß.

3️⃣. Was stört am meisten? Die größten Spannungsquellen sind:

❎ Unterschiedliche Erfahrungen und Wissensstände
❎ Abweichende Werte und Arbeitsweisen
❎ Unterschiedliche Kommunikationsstile

❗️Aufschlussreich:
Nur 4 % der Befragten gaben an, dass ihnen das reine Altersgefälle psychisch zu schaffen macht. Das eigentliche Problem liegt also tiefer: In der Art, wie in der Firma gearbeitet und kommuniziert wird.

4️⃣. Wann respektiert man einen jungen Chef?

Die Umfrageergebnisse zeigen klar: Alter und von der Geschäftsführung zugeschriebene Führungsreife allein schaffen keine Autorität. Was zählt, ist an den Tag gelegte . 43% der Befragten nennen hohe Professionalität und Fachwissen als wichtigsten Grund, um dem Vorgesetzten Respekt entgegenzubringen. Ausschlaggebend sind zudem menschliche Qualitäten, wie:

✅ Respekt gegenüber den Mitarbeitern (12 %)
✅ Taktgefühl (11 %)
✅ Intelligenz (9 %)
✅ Verantwortungsbewusstsein und Erfahrung (je 7 %)
✅ Ehrlichkeit & Fairness (6 %)

5️⃣. Akzeptanz erarbeiten sich jüngere Führungskräfte in drei Phasen:

Alexander Raginja, Geschäftsführer der Synergy Business School, beschreibt ein typisches Muster: Junge Chefs müssen sich in folgenden drei Phasen bewähren:
1. Skepsis: „Was kann er uns schon beibringen?“
2. Testen der Grenzen: Besonders erfahrene Mitarbeiter prüfen die Belastbarkeit des neuen Chefs.
3. Akzeptanz: Wer diese Phase besteht, wird angenommen – meist schon nach ein bis zwei Monaten.

💡 Wichtig:
Wer nur mit der Autorität der Position „drückt“, verliert. Wer Regeln aufstellt, Ergebnisse liefert und die Expertise des Teams respektiert, gewinnt.

6️⃣. Junge Chefs fühlen sich wohl – meistens

Die Umfrage zeigt auch: 92 % der jungen Führungskräfte unter 30 Jahren fühlen sich im Einklang mit ihrer Führungsrolle wohl, auch bei älteren Mitarbeitern. Allerdings berichtet jeder Fünfte (22 %) von passiver Aggression oder Arbeitsverweigerung durch ältere hierarchisch unterstellte Kollegen.

7️⃣. Was bedeutet das für Unternehmen?

Experten empfehlen bei Besetzungen von Führungsrollen, im das Alter nicht überproportional zu gewichten. In dynamischen Bereichen wie Digital, Social Media-Marketing oder Produktentwicklung sind junge Führungskräfte mitunter besser geeignet, weil sie schneller auf Veränderungen reagieren können. Letztendlich entscheidend sind Kompetenzen und Entwicklungspotenziale.

Viele russische Firmen haben daher spezielle Programme für ihren Führungsnachwuchs.

Ein Beispiel: Das Unternehmen „Getränke gemeinsam“ bietet Führungspraktika an. Absolventen übernehmen nach sieben Monaten oft die Schichtleitung im Werk – das Durchschnittsalter ihrer Teams liegt bei 40 Jahren.

❗️Fazit: Alter weicht Kompetenz

, Vertrauensaufbau, , Fachkompetenz und Soft Skills zählen heute mehr als das biologische Alter. Und diese Reife entwickelt sich schneller als früher – mit 30 kann man heute oft schon das Erfahrungsniveau haben, das früher mit 40 erreicht wurde.

Für Unternehmen bedeutet das: Sie sollten mutig junge Leute fördern, gleichzeitig aber die aktiv begleiten. Und für ältere Mitarbeiter gilt: Ein junger Chef ist kein Affront, sondern, wenn dieser kompetent agiert, eine Chance auf neue Perspektiven.

Der gelungene Ausklang einer ergiebigen Arbeitswoche: Ein Kundengespräch, in dem es keine einfachen Antworten gibt – daf...
24/04/2026

Der gelungene Ausklang einer ergiebigen Arbeitswoche: Ein Kundengespräch, in dem es keine einfachen Antworten gibt – dafür aber echten Willen, komplexe Probleme ohne faule Ausreden anzugehen.

Genau diese zupackende Eigenschaft zieht in der Unternehmerschaft die Trennlinie zwischen denjenigen, die zaudern oder loslegen, die zerreden oder bewirken, die Chancen vergeben oder entschlossen ergreifen. Statt kopflosem Aktionismus zielgerichtete Konsequenz. Couragiert entscheiden statt abwartend auszusitzen. Verantwortung übernehmen statt abzuschieben. Mitstreiter durch klaren Kurs ins Boot holen statt in Unsicherheit hängen zu lassen. Nicht Schönwetter-Reden im stylischen Podiumssessel, nicht das Titelbild in Hochglanzmagazinen oder prestigeträchtige Awards, sondern DIESE proaktive Haltung macht den wahren aus.

Darauf ein verdientes Wochenende. 💪

Address

Moscow

Alerts

Be the first to know and let us send you an email when ATG-CNT Consult posts news and promotions. Your email address will not be used for any other purpose, and you can unsubscribe at any time.

Contact The Business

Send a message to ATG-CNT Consult:

Shortcuts

Share