Welche anderen Organisationen befassen sich mit diesem Problem und welche Ansätze wurden in der Vergangenheit ausprobiert? Bisher fanden einige Versuche zur energetischen Verwendung von Wasserhyazinthe eher in wissenschaftlichem Rahmen statt. Die sehr faserige Wasserhyazinthe war bisher nicht beherrschbar, auch die Prozessteuerung war bisher technisch aufwendig. Durch diese neue Technik, (Lemniska
tenfermenter ohne Rührwerk) und schneiden der Wasserhyazinthe vor dem Prozess, Abscheiden der Feststoffe für die Kompostierung, nach der Hydrolyse, können diese Probleme (Verstopfung an Pumpen, Schwimmdeckenbildung, Verstopfen des Durchlaufes) elegant lösen. Welche besondere Herangehensweise oder welche Innovation unterscheidet dieses Projekt von anderen? Inwiefern ist der Vorschlag den bisherigen Ansätzen überlegen? 1. Sie kann unterschiedliche Biomassen verdauen und kommt ohne große Behälter aus. Sollte ein Standort nicht funktionieren, wird das Investment, die Containeranlage, einfach wieder mitgenommen! 2. Die finanzielle Implementierung wird mitgebracht, heißt die Verantwortung für die Wirtschaftlichkeit, liegt bei den Initiatoren und nicht bei ungeschulten Personen 3. Die soziale Implementierung erleichtert die Akzeptanz der Anlagen, bringt Arbeitsplätze, soll Mitbesitz der Dorfgemeinschaft werden, ist von vorneherein als ein Teil des sozialen Geschehens geplant. Dadurch hohe Akzeptanz in anderen NGO Projekten, die als Brückenkopf für eine Skalierung gesehen werden. Wie könnte die Wirkung des Projekts deiner Organisation über die in der Projektbeschreibung genannte Reichweite hinaus ausgedehnt werden? Unser Gesamtkonzept ist praktisch auf alle Entwicklungsländer übertragbar, speziell in Länder mit von der Wasserhyazinthe befallenen Gewässern, schlechter Energieversorgung, fehlendem, oder nicht funktionierendem Abfallmanagement und schlechter Perspektiven für die Jugend. Die Technologie hat großes Skalierungspotential, was Aufrüstungen zu höheren Leistungen (bis 500 kW?) ermöglicht. Die modulare Bauweise macht die Anlage standortunabhängig und mobil. Diese Flexibilität wird durch die Verwertung unterschiedlichster organischer Materialien nochmals verdeutlicht. Darüber hinaus, kann die Anlage entsprechend des Outputs modifiziert werden. Somit können je nach Bedarf Gas, Strom, Wärme und Kühlung generiert werden. Durch diese Eigenschaften ergeben sich zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten, die die Lebensbedingungen für Millionen von Menschen auf der ganzen Welt verbessern können. Welche zwei bis drei Risiken oder Hindernisse siehst du für dieses Projekt voraus? Wie beabsichtigt euer Team, diesen Risiken oder Hindernissen zu begegnen? 1. Vorort Implementierung kann blockiert werden. Durch Herrn Langer und der Green Heritage East Africa Ltd., in Uganda wird dies durch die einjährige Projektanbahnung vermieden
2. Das Finanzierungsrisiko der Pilotanlage. Die Green Heritage Foundation gGmbH wird durch eigene Födermittel und durch Gespräche mit vielen weiteren Stiftungen, die an solchen Anlagen und Lösungen der Müll und Hygieneproblematik (Fäkalienvergärung) interessiert sind, durch Cofinanzierung angegangen, auch Fördertöpfe der EU und der BRD werden bemüht, und natürlich Google.....!? 3. Anfahren und soziale Betreuung gehen schief. Durch die oben beschriebene Vor Ort Präsenz wird das optimal vorbereitet, Konfliktfelder werden früh sichtbar. 4. Gasabsatz kommt nicht zustande. Durch die Vorarbeit mit Einbindung der Bevölkerung und durch das Einbetten des Gaspreises in vernünftige Größen, kann das Problem gelöst werden. Durch zusätzliche Vermarktung von Kompost und Flüssigdünger steht das Konzept auf breiten Füßen! Wer gehört dem Kern deines Projektteams an? Warum hat das Team gute Erfolgsaussichten? Thomas Langer, Kampala, ( Projektplaner, Netzwerker, Mitunternehmer, Brückenkopf nach Europa) Tobias Sachtleben, Green Heritage Foundation gGmbH (Dipl. Agrarbiologe, Landwirt und Unternehmer, Gesamtleitung) Prof. Jens Born, FU Flensburg (Entwickler des Lemniskatenfermenters, Biogasexperte, wissenschaftliche Leitung) Prof. Reinhard Pätz, HU Anhalt (wissenschaftliche Beratung und Begleitung) Prof. Urs Baier, zhaw Zürich (wissenschaftliche Beratung und Begleitung) Prof. Nyanzy Makerere Univesity Kampala ( Laborversuche vor Ort, zur Gasausbeute aus Wasserhyazinthe und andere Abfälle) Prof. Bob Nokia, Ugandan Christian University ( wissenschaftliche Beratung und Begleitung) GPYC (Global Peace Youth Corps) Uganda, (Personal management youth) SINA, (Social Innovation Academy) Mpigi, Ausbildung Müllmanagement, Hausbau aus PET) Frank Liedtke, Kampala (technische Leitung vor Ort) Phillip Twinamatsiko, Mpigi (technische Leitung und Wartung vor Ort) In unserem Team befinden sich führende Professoren im Bereich der Bioenergie, wir haben Agrarwissenschaftler, Sozialwissenschaftler und Friedensforscher und Unternehmer in diesem Projekt zusammengeführt, was dem ganzheitlichen Ansatz dieses Projektes Rechnung tragen soll. Wer waren in den vergangen drei Jahren aus deiner Sicht eure drei wichtigsten Partner – z. B. Geldgeber oder andere, die mit deiner Organisation zusammengearbeitet haben? Wenn es keine gibt, brauchst du keine zu nennen. Für Green Heritage Foundation gGmbH: GLS Treuhand e,V, Bochum, www.gls-treuhand.de Barbara Woschek, Worpswede, Main-Sponsor “World Future Council”, Hamburg www.worldfuturecouncil.org Für Uganda: http://www.come-together-for-a-better-world.com/ http://www.globalpeace.org/youth http://www.socialinnovationacademy.org/
Bitte stelle Links von bis zu drei Artikeln, Veröffentlichungen, Videos oder sonstigen Inhalten bereit, die uns helfen, die Projektidee und/oder deine Organisation besser zu verstehen. http://www.come-together-for-a-better-world.com/projekte/sina-resort-entebbe- masterplan/hilfe-für-den-victoriasee/ http://www.come-together-for-a-better-world.com/projekte/sina-resort-entebbe-masterplan/biogas-aus-der-wasserhyazinthe/ https://youtu.be/7IBGgSJ60ko
Gibt es sonst noch etwas, das wir wissen sollten? Wir alle würden sehr gerne das Gesamtkonzept von „Come together for a better world“ zusammen den Projektpartnern Green Heritage Foundation gGmbH und mit Google fertigstellen und verbreiten, um lokale Initiativen zu vernetzen. Leider fehlen uns dazu das Geld und die nötigen Fachleute um die im Konzept befindlichen Googlemaps, nach unseren Vorstellungen als Projektkoordinationstool zu programmieren und eine dazu gehörige App zu entwickeln.....! Darüber hinaus hat Google hier die Chance eine vernetzte Kooperation unterschiedlichster Wissenssphären zu unterstützen. Die enge Kooperation von Wirtschaft, Wissenschaft und NGO´s sind ein Muss auf dem Weg in eine gemeinsam entwickelte Zukunft und in diesem Ausmaß neu!