29/10/2026
Gehaltserhöhung? – „Dafür haben wir derzeit kein Budget!“
Die häufigste Antwort im Gehaltsgespräch – und fast nie die letzte. 👇
Stellenabbau, Sparprogramme, schwache Konjunktur: Viele glauben, jetzt sei der denkbar schlechteste Zeitpunkt, um mehr Gehalt zu verlangen.
Ist er nicht. Gerade in schwierigen Zeiten sind Mitarbeitende, die zum Unternehmenswachstum beitragen, besonders wertvoll.
In der aktuellen Folge des derStandard.at/Web-Podcasts „Lohnt sich das?“ habe ich mit Anika Dang darüber gesprochen, wie man sein Gehalt erfolgreich verhandelt – auch in der Krise. Ein paar Erkenntnisse:
💡 Mehrwert ist mehr wert. Nicht aufzählen, was man alles macht – sondern zeigen, wie die eigene Rolle gewachsen ist und was man zum Unternehmenserfolg beiträgt.
💶 Eine konkrete Zahl nennen, in ein „Sandwich“ verpacken – und dann nicht zurückrudern. Die Stille aushalten.
🔄 Ein Nein ist oft nur der Beginn der nächsten Verhandlungsrunde. Fragen Sie: Was muss passieren? Bis wann? Wann schauen wir uns das wieder an?
🚫 Mit Kündigung zu drohen ist ein No-Go. Mit Marktwert und Leistung argumentieren – nicht mit einem Bluff.
Und nicht vergessen: Wer nichts fordert, wird beim Wort genommen und bekommt genau das. Nichts.
Oft werden im Herbst die Budgets fürs kommende Jahr festgelegt. Jetzt ist die Zeit, sich vorzubereiten.
Danke, Anika Dang und DER STANDARD, für das spannende Gespräch! 🙏
🎧 Hier reinhören:
Jetzt anhören: Gehaltsexpertin Martina Ernst gibt praktische Tipps, wie Beschäftigte trotz Stellenabbau und Sparprogrammen zu mehr Geld im Job kommen